Medikamente

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Kurt Singer
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#11

Beitrag von Kurt Singer »

Fredfeuerstein hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 04:23
...Bisoprolol und Digoxin.
Diese beiden nehme ich auch. Und da rate ich Dir, keinerlei Kompromisse einzugehen. Nimm hier die Originalwirkstoffe, auch wenn sie noch so teuer sind. Du schreibst selbst, dass sie für Dich lebensnotwendig sind. Leider gibt es in TH keine Rezepte, auch kein Privatrezept.

Digoxin kosten hier bei Onlineapotheken ab 13,- €/100 Stck, Bisoprolol 3,75 mg ebenso ab 13,- €/100 Stck, jeweils auf Privatrezept.

grunder9
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#12

Beitrag von grunder9 »

Michaleo hat geschrieben:
Fr 28. Aug 2020, 10:42
Fredfeuerstein hat geschrieben:
Fr 28. Aug 2020, 10:29
Gibt es echt keine Möglichkeit, dass man die Medis frei kaufen kann?
In Udon Thani soll es eine grosse Apotheke geben, die alle Medikamente hat.
Ich werde ihr nachforschen, sobald ich wieder vor Ort bin. Eventuell könntest Du sie dann per Versand beziehen.
Bis vor 3-4 Jahren gab es im Central im hinteren (älteren Teil) ein kleine Apotheke. Sie war der Ableger einen grösseren Apotheke in Udon. Der Boss in der kleiner Apotheke versprach jedes Medikament organisieren zu können. Und tatsächlich, ich konnte dort ein Medikament beziehen, dass es ausser im Spital nirgends zu kaufen gab. Vielleicht war dieses Geschäft eine Fliliale dieser erwähnten grossen Apotheke. Leider habe ich die grosse Apotheke nie aufgesucht.

Freundliche Grüsse
grunder
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Re: Medikamente

#13

Beitrag von Fredfeuerstein »

Das ist das nächste Problem, dass ich bei drei Medikamenten die Preise nicht kenne.

Dabei geht es um

Concor 5 mg (Bisoprolol), 360 Stück, Halbjahresration
Lanoxin 0,625 mg (Digoxin), 180 Stück, Halbjahresration
Lixiana 60 mg (Antikoagulans, Wirkstoff Edoxaban), 180 Stück, Halbjahresration

Für diese drei Medikamente habe ich für die genannten Stückzahlen 25.000 Bht bezahlt. Da ich keine Rechnung habe, die die einzelnen Positionen ausweist, kann ich keinen Stückpreis ausrechnen. Angeblich sollen die Preise aber sehr günstig sein, da die Medimante aus einem königlichen Projekt kommen.

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Fredfeuerstein
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Re: Medikamente

#14

Beitrag von Fredfeuerstein »

Danke, @Grunder.
Vielleicht kommen wir der Sache ja ein bisschen näher, wenn @Michaleo wieder im Lande ist.
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Michaleo
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#15

Beitrag von Michaleo »

grunder9 hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 12:58
Bis vor 3-4 Jahren gab es im Central im hinteren (älteren Teil) ein kleine Apotheke.
Die gibt es leider nicht mehr, aber das Mutterhaus werde ich sicher finden - sind wir nicht mal zusammen daran vorbeigeschlendert, @Grunder, zwischen den beiden grossen Kreiseln?

Die Apotheken sind nicht so klar definiert wie in DACH, vielfach sind es eher Drogerien mit etwas Schmerzmittel, Vitaminen, Gesundheitsprodukte und Salben.
Kurt Singer hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 12:50
Nimm hier die Originalwirkstoffe, auch wenn sie noch so teuer sind.
In der diesbezüglich völlig überkandidelten Schweiz machen Generika nicht nur wegen dem Geldbeutel sinn, sondern auch um Wirtschaftspolitisch Druck auf die Pharmaindustrie auszuüben. Und nicht alles, was aus dem Ausland kommt, ist schlecht. Ein medikament, das ich in Udon Thani kaufe, wird in Indien durch die Ajanta produziert und macht mir einen seriösen Eindruck. Andere Medi, die ich über das eben sehr teure Bangkok Hospital bezog, waren auch Okay, also wenn ich die gleichen direkt bei einer Apo kaufen könnte hätte ich da keinerlei Bedenken.
Freundliche Grüsse :)
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Andia
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Re: Medikamente

#16

Beitrag von Andia »

Mit Manchen möchte ich nicht tauschen.

Die kleine Apotheke im Centan kenne ich auch noch. :x
Brauche manchmal Creme wg. div. Hautausschlägen.
Da sind Fotos sehr hilfreich und ersparen Peinlichkeiten.
Uui. Probieren sie diese hier, bitte sehr. Vielen Danke...
Ich liebe Thailand. :-
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#17

Beitrag von tom »

thedi hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 01:53
Schweizer Apotheker warnen natürlich ausdrücklich vor solchen Machenschaften. Es gäbe ‚Untersuchungen‘ die besagen, dass ein grosser Teil von Billig-Pillen aus unzuverlässigen Quellen in Indien oder China stammen, nur Placebo seien, oder - noch schlimmer - gar andere, giftige Wirkstoffe enthalten können. Das sei vergleichbar mit Viagra an einem Stand an der Sukumvit zu kaufen, wo sie manchmal etwas versteckt zwischen Lacoste-Socken und Feder-Stellmessern angeboten werden: grenze schon fast an Selbstmord - warnt die Schweizer Apotheker Vereinigung stirnrunzelnd und mit hoch erhobenem Zeigefinger.

Ich weiss nicht was stimmt................
Dies sind nun beileibe nicht nur Schweizer Apotheker oder Apothekervereinigungen die vor so etwas warnen, Thedi. Es ist erwiesen, dass Medikamente welche im Ausland billig gekauft werden können, oft ganz andere Zusammensetzungen haben als einerseits auf der Verpackung angegeben ist und andererseits von der Zusammenstellung der Wirkstoffe auch anders sein können, da z. B. ein Thailänder ganz anders darauf reagiert wie ein Europäer es tun würde. Und auch der Gewichtsunterschied der Menschen dürfte da eine Rolle spielen. Dies beurteilen auch Zulassungsbehörden verschiedenster Länder so, denen ist es egal wer was zu welchem Preis verkaufen will, die schauen nur auf die Qualität und Sicherheit. So bunte Pillen vom Tante Emma-Laden wie von Dir beschrieben, würde ich nie und nimmer kaufen. Höchstens noch ein Tiffy oder Para... Und @fredfeuerstein und @Michaleo sind gesundheitlich so wie es aussieht wirklich auch auf qualitativ hochwertige Produkte angewiesen.

Den Apothekern in Thailand vertraue ich hingegen meistens. Da habe ich persönlich schon sehr oft gute Erfahrungen gemacht. Beim letzten Mal als ich so erkältet war, Husten hatte und Halsschmerzen, war dies so eine Situation welche ich sonst mit einem oder ein paar Tiffy versucht hätte zu lösen. Bin dann aber in Bangkok in die Apotheke gegangen und die Apothekerin sagte mir, dass diese Tiffy, welche mehrere Wirkstoffe beinhalten, eigentlich wertlos seien. Sie lindern zwar vielleicht etwas, helfen aber nicht. Stattdessen gab sie mir 3 verschiedene Medikamente mit genauer Einnahmefahrplan und siehe da, schon 1 Tag später war ich wieder fast topfit.

Gruss Tom
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Michaleo
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Re: Medikamente

#18

Beitrag von Michaleo »

Ich erinnere mich daran @Tom, ich war erstaunt wie schnell es Dir besser ging. Medikamente haben in verschiedene Länder unterschiedliche Namen, sind aber in der Regel schnell ergoogelt und dann hat man auch einen Anhaltspunkt, ob sie seriös sind. Die Packungen sind jeweils Thai und Englisch angeschrieben.
Freundliche Grüsse :)

grunder9
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#19

Beitrag von grunder9 »

Michaleo hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 13:12
Die gibt es leider nicht mehr, aber das Mutterhaus werde ich sicher finden - sind wir nicht mal zusammen daran vorbeigeschlendert, @Grunder, zwischen den beiden grossen Kreiseln?
Ja, wir haben da eine grössere Apotheke gesichtet. Aber wo genau weiss ich auch nicht mehr. Und ob diese mit der nicht mehr existierenden kleinen Apotheke im Central verbunden war, weiss ich noch weniger. Du wirst auf Spurensuche gehen müssen :)
Freundliche Grüsse
grunder
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Michaleo
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Re: Quarantäne - 14 Tage im Hotel

#20

Beitrag von Michaleo »

grunder9 hat geschrieben:
Sa 29. Aug 2020, 19:33
Du wirst auf Spurensuche gehen müssen :)
Alles, was ich mit meinem Filano ergründen kann, mache ich ja gerne :x

Es geht überigens nicht darum, besonders billige Fabrikate zu finden, sondern einzig und allein, den Expats oder vergessliche Pendler wie mich zu ermöglichen, die gleichen Medikamente wie in DACH zu erhalten ohne jedesmal eine Klinik oder Spital mit den entsprechenden Kosten aufsuchen zu müssen. Beispiel für @Tom und andere, die sich mit Fussball und Bier so gesund halten, dass sie gar keine Medikamente brauchen:

Ich nehme ein Betablocker zum Blutdrucksenken, den es schon sehr lange gibt und der sehr weit verbreitet ist.

Bei einer meiner letzten Aufenthalte habe ich gemerkt, dass mir für die letzte Woche (von 10) einige Tabletten fehlten. Im Bangkok Hospital werden die Personalien aufgenommen, der Blutdruck gemessen und ein Gespräch mit dem Internisten vermittelt. Der misst den Blutdruck nochmals, schaut meine Packung an, erkennt die Tabletten sofort, führt ein kurzes Gespräch mit mir und schreibt ein Rezept, das ich an der Apotheke des Spitals gegen Barzahlung abholen kann. Dort wird nochmals nachgefragt, alles kontrolliert, einkassiert und am Schluss bekomme ich abgezählt genau soviele Tabletten wie es braucht bis ich wieder in Bern bin. Der ganze Vorgang schlägt sich natürlich auf den Preis nieder.
Freundliche Grüsse :)
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