SARS-CoV-2/COVID-19

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Willi Wacker
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3001

Beitrag von Willi Wacker »

.
Asiaten sind da schmetzfreier und halten sich eher an Vorgaben "von oben".

.. Und denken eher an das Algemeinwohl und nicht... : ich mach wat ich will, alles andere is mir scheiß egal...
...wer im Kreis geht spart sich den Rückweg
wer im Kreis denkt spart sich den Durchblick...

" Arroganz ist die ekelhafteste Eigenschaft "

Fredfeuerstein
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3002

Beitrag von Fredfeuerstein »

So ist es.
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ZH-thai-fun
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3003

Beitrag von ZH-thai-fun »

martin71 hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 15:16

I'm Frühjahr wurde in DE an die Bevölkerung appelliert, die AHA Regeln einzuhalten. Funktionierte nicht. Deswegen kam der lockdown. Asiaten sind da schmetzfreier und halten sich eher an Vorgaben "von oben".
... die Schweizer nähern sich auch (wieder) immer mehr den Deutschen Maschendrahtzäune mentalität. Alles pingelig, perfekt zu präzisieren. Daher ist "Eigenverantwortung" oder Obrigkeitshörigkeit bald kaum mehr ein Markenzeichen der Schweiz.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3004

Beitrag von tom »

phimax hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 15:15
Off Topic
Sanukshg hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 14:11
Jetzt trifft es wohl die Schweiz hart.
Tom? Toooom...
Kopiere mal deine Beiträge von heute morgen hier rein ;;)
Mache ich gerne.... nachfolgend. Ich kann echt nur noch den Kopf schütteln... heute Nachmittag gab es übrigens eine Medienkonferenz des Bundesamtes für Gesundheit der Schweiz, an welcher alle meine Aussagen von heute Vormittag bei Dir und nun in den nachstehenden Postings bestätigt werden.

Gruss Tom
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3005

Beitrag von tom »

phimax hat geschrieben:Berichtet wurde aus dem Spital Sitten - war das ein Fake-Bericht?

https://www.ardmediathek.de/ard/video/Y ... TEtMjAyMA/
Ich nehme an, ohne die Sendung geschaut zu haben. dies waren Aufnahmen von vor 3 Wochen, oder? Da war der absolute Peak und es gab effektiv in einzelnen Kantonen Probleme in den Spitälern. Inzwischen werden Kranke aber in anderen Kantonen behandelt und es sind mehrere 100 Intensivbetten noch frei.

Im übrigen hat gerade Sitten resp. der Kanton Wallis dieses Problem auch ohne Covid-19...

https://www.infosperber.ch/Gesundheit/S ... rippewelle


Ich will nichts verharmlosen, aber viele Medien zeichnen schon ein verzerrtes Bild. Aber klar, niemand würde einen Bericht schauen der über normalisierte Zustände berichtet.

Gemäss heutigen Zahlen sind im Kanton Wallis 88% der IPS-Betten belegt, bei abnehmender Tendenz für die nächsten 7 Tage. Quelle:

https://www.srf.ch/news/schweiz/corona- ... gen-corona

Gruss Tom
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3006

Beitrag von tom »

Der Bericht startet effektiv mit "es gibt keine freien Intensivbetten mehr in der Schweiz. Keine!"... Das ist schlicht nicht wahr, wie oben bereits geschrieben. Ein Bericht von heute zeigt eigentlich die aktuelle Situation gut auf, ohne auf Panik zu machen:

https://www.blick.ch/schweiz/tiefe-kost ... 04417.html

Natürlich ist dies eine Momentaufnahme und wer weiss schon, ob dies nun richtig oder falsch ist. Und ob es bei uns in der Schweiz auch noch zu einem Lockdown kommen wird.

Aber nochmals zu den freien Intensivbetten in der Schweiz. Da es mich interessierte, habe ich nun etwas recherchiert und versucht herauszufinden, weshalb insbesondere deutsche Medien sich dermassen falsch äussern. Es ist in der Tat verblüffend. Denn, so scheint es, in Deutschland setzt man offenbar einfach auf andere Zählweise. Bereits im Frühjahr war es offenbar so, denn in diesem Bericht wird es gut erklärt (leider zeigt es in der Vorschau nur einen Balken an... draufklicken bitte):

https://www.medinside.ch/de/post/statis ... verwirrung

Fazit: in den Berichten aus Deutschland nimmt man einfach die "zertifizierten Intensivbetten" als Grundlage. Dies sind, je nach Aussage, zwischen 850 und 1000 Betten. Die meist genannte Zahl ist 876. Aktuell sind, gemäss Tagesstatistik vom 19.11.20 deren 21% nicht belegt:
corona34.JPG
corona34.JPG (17.89 KiB) 1457 mal betrachtet
Bildausschnitt: SRF.ch

Was aber eben in Deutschland offenbar nicht dazu gezählt wird, sind die zusätzlich wegen der Covid-19-Situation geschaffenen Intensivbetten. Diese zusammen mit den zertifizierten Betten machen dann gesamthaft rund 1'600 Betten aus. Es hat also in der Schweiz bei weitem noch genügend Intensivbetten zur Verfügung, etwa die Hälfte scheint aktuell - und dies in einer Peaksituation - belegt zu sein. Das Problem ist wohl eher fehlendes Personal, sollten plötzlich viel mehr Betten belegt sein als jetzt.

Restaurants: ob die wirklich so voll sind, bezweifle ich. Zumindest hier bei uns in Bern ist dies nicht der Fall. Aber wir hatten auch nicht solches Wetter wie im Film die Tage... Aber Fakt ist: bei uns sind maximal 4 Personen pro Tisch erlaubt (ausser eigene Familie), es müssen zwingend Kontaktdaten angegeben werden und der Abstand muss ebenfalls eingehalten werden. In einigen Kantonen mit hohen Zahlen wurden die Restaurants ganz geschlossen.

@phimax: hast Du nicht manchmal auch das Gefühl, dass viele Medien einfach zu oberflächlich recherchieren? Ich meine das was ich jetzt hier in einer Viertelstunde aufgeschrieben habe, sollte doch ein Journalist von "Kontraste" auch machen, bevor solche irreführenden Aussagen gemacht werden.

Gruss Tom
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Hancock
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3007

Beitrag von Hancock »

Der Bericht startet effektiv mit "es gibt keine freien Intensivbetten mehr in der Schweiz. Keine!"
Es wurde gesagt, dass es keine regulären freien Intensivbetten mehr gibt. "Notbetten" bzw. "Reservebetten", die man wegen Corona zusätzlich aufgebaut hat, gibt bzw. gab es sehr wohl noch. Darauf wird in der Reportage auch hingewiesen. :-)
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3008

Beitrag von tom »

Hancock hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 18:01
Es wurde gesagt, dass es keine regulären freien Intensivbetten mehr gibt. "Notbetten" bzw. "Reservebetten", die man wegen Corona zusätzlich aufgebaut hat, gibt bzw. gab es sehr wohl noch. Darauf wird in der Reportage auch hingewiesen. :-)
Aber auch dies stimmt heute nicht mehr, @Hancock. Publiziert heute Mittag:
Etwas Entwarnung kam vergangene Woche aus den Spitälern. «Über das Wochenende haben wir beobachtet, dass die Anzahl neuer Fälle, die ins Spital müssen, merklich abgenommen hat», sagte Reinhard Zenhäusern, ärztlicher Direktor des Spitalzentrums Oberwallis, gegenüber Radio SRF. Auch die Situation auf den Intensivstationen sei stabil.

Quelle: Blick.ch
Ich habe absolut kein Problem damit, wenn Medien darüber berichten, wie die Situation "vor 3 Wochen, während 1-2 Tagen bevor Patienten in andere Kantone verlegt werden konnten", gezeigt wird. Man darf durchaus auch darauf hinweisen, dass die selben Betten auch bei einer grösseren Grippewelle nicht ausreichen und es in der Vergangenheit auch ohne Corona zu ähnlichen Situationen kam. Aber dann sollte man es auch klar so sagen. Vielleicht auch, dass der Kanton Wallis ein Tal ist, in dem es spitalmässig halt nicht so gut aussieht wie in den Grossstädten.

Gruss Tom

PS. Weshalb macht man eigentlich im TV auf Panik betreffend Intensivbetten, wenn man weiss, dass stattdessen genügend Alternativen für eine schwierige Situation vorhanden sind?
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Hancock
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3009

Beitrag von Hancock »

tom hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 18:05
Aber auch dies stimmt heute nicht mehr, @Hancock. Publiziert heute Mittag:
Die Reportage war ja nicht tagesaktuell, Kontraste erscheint alle drei Wochen. Aber etwas reisserisch war sie sicher schon.
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3010

Beitrag von tom »

Hancock hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 18:31
Die Reportage war ja nicht tagesaktuell, Kontraste erscheint alle drei Wochen. Aber etwas reisserisch war sie sicher schon.
Ja eben... ich erachte es schlicht als Pflicht der Medien, in Berichten darauf hinzuweisen, dass sie über Ereignisse berichten, die sich vor 3 Wochen oder noch früher ereignet haben. Gerade in dieser Covid-19-Situation, sollte man durchaus auch mal etwas cool bleiben und dann darüber berichten, dass eingeleitete Massnahmen zu einer merklichen Reduktion der Fälle geführt haben (auch ohne kompletten Lockdown).

Gruss Tom
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