SARS-CoV-2/COVID-19

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Uwe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3281

Beitrag von Uwe »

Nu' wird's etwas ungemütlich in D.:

Heribert Prantl Süddeutsche Zeitung in seiner Videokolumne:
"Wer Corona leugnet, der ist ein Narr.
Und wer die Schwierigkeiten und Fehler bei der Corona-Bekämpfung leugnet, der ist auch ein Narr.
"

Berliner Tagesspiegel:
"Für diese Toten gibt es Verantwortliche." . . .

Viele Grüße Uwe

Werner
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3282

Beitrag von Werner »

drfred hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 12:36
genau @werner: immer schön unter dem radar fliegen.
Klappte leider nicht, die Dinger sind an die bedürftige Risikogruppe ausgegeben, es gibt keine mehr. Die liegen sicher bei Leuten rum die ihren 2.000 Masken Notvorrat noch einmal aufstocken wollten. Ich bin auch nicht sicher wie gut die Apotheken vernetzt sind. Da sind vielleicht irgendwelche Sammler von einer Apotheke zur nächsten gegangen und haben nun Dutzende Masken rum liegen. Die sind ja auch super nützlich, als Kaffeefilter, als Knieschoner, als Zwille zum Schießen mit Einern, um die Glatze zu bedecken, um nachts den langen Bart zu schützen wie Inder das machen . . . Nächste Woche gibt es sicher wieder welche.

W.

Uwe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3283

Beitrag von Uwe »

Gemessen in der Sichtweise, dass es ja woanders schlimmer sei, und somit D. recht gut da steht, ist es im Vergleich zu den USA doch recht gut bestellt. = optimistische Sichtweise

Nun, ist es bei einer pessimistischen Sichtweise gen Ost aber eben so schlimm:
"Der Corona-Musterschüler ist Südkorea. Das Land mit 52 Millionen Einwohnern verbrachte bisher keinen einzigen Tag im Lockdown und hat lediglich 612 Tote zu beklagen. Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern dagegen blickt auf 26.923 Menschen, die an und mit Covid-19 verstorben sind. Die südkoreanischen Zahlen hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung würde keinen 1000 Toten entsprechen."
Aus: Steingardts Morning Briefing vom 17.12.2020

Politische Sichtweisen und Handlungsweisen sind auf Grund der Haftungsgrundlage, Verantwortungsgrundlage und die der Rechenschaftsgrunglage schnell vergessen, gerade im negativ-pessimistischem Bereich. Optimistisch-Positivbereiche sind dagegen immer eine willkommene Bereicherung für das Tagesgeschäft oder gar später für die Geschichtsbücher.

"Politiker bezeichnen Corona gerne als «Katastrophe». Dass nicht alles unternommen wurde, um diese zu beschränken, ist ebenso eine." aus: ↓
https://www.nzz.ch/meinung/wie-deutschl ... obal-de-DE
Sehen es einige zu finster, sehen sie zu schwarz? Und es ist doch alles hell und weiß?
Oder kann es trübe sein, und es ist nicht schwarz oder weiß, sondern immer und nur grau und graustufig?
Viele Grüße Uwe

Werner
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3284

Beitrag von Werner »

Derzeit sterben in Deutschland 2.500 bis 3.000 Menschen am Tag an was auch immer. Das ist völlig normal bei 86 Mio Bürgern.

2018/2019 sind oft über 500 davon an der Grippe gestorben, insgesamt über 25.000 und das in wenigen Wintermonaten, während Corona bereits seit dem Frühjahr wütet. Und viele starben auch an den Folgen der brachialen Behandlung mit Beatmung in den ersten Wochen/Monaten. Heute sterben kaum Menschen an Grippe, die tritt praktisch kaum auf sondern an Corona. Die Gesamtzahl von fast 30.000 Verstorbenen seit dem Frühjahr sind also nur ca. die Anzahl der Menschen die normal auch an 10 Tagen sterben.

Hier die Zahlen einer Woche aus dem September 2015 bis 2020,
(Quelle: Bildschirmfoto von dem PDF das man beim Statistischen Bundesamt herunter laden kann.)

Bild

Damit relativiert sich der Schock dann doch etwas. Zumindest die Todesgefahr ist mit den Vorjahren in etwa ähnlich. Nichts aufregend gefährliches. Leider wird von der Presse und dem RKI sehr sehr gerne die Gesamtzahl dargestellt, da die so schön hoch ist. Auch wird dazu gesagt: "Im Zusammenhang mit Corona" Also da verrät auch niemand ob das alles kerngesunde junge Menschen sind.

W.
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drfred
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3285

Beitrag von drfred »

Werner hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 17:04
Damit relativiert sich der Schock dann doch etwas. Zumindest die Todesgefahr ist mit den Vorjahren in etwa ähnlich.
hilft dem überlasteten gesundheitspersonal aber wenig bis nichts.
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phimax
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3286

Beitrag von phimax »

Werner hat geschrieben:
Do 17. Dez 2020, 17:04
Derzeit sterben in Deutschland 2.500 bis 3.000 Menschen am Tag an was auch immer.
Stimmt.

woechentliche_sterbefallzahlen.png
woechentliche_sterbefallzahlen.png (65.53 KiB) 1546 mal betrachtet
Quelle

Glaube gelesen zu haben, das aktuell die Übererblichkeit im Vergleich bei ca. 8 % liegt.

Die Spitzen in KW 33 2020 zeigen Hitzetote.
Da wäre dann der Klimawandel der Grund.

Aber @Werner, die Zahlen beruhen auf getroffene Maßnahmen.
Ohne sie wären die Zahlen mit Sicherheit viel höher (s. bspw. die aktuellen Zahlen in Sachsen).
Orwell war ein Optimist :-s
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ZH-thai-fun
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3287

Beitrag von ZH-thai-fun »

Muss dieses Forum zum hin und her Relativieren der wirklichen Corona Toten herhalten?

Hanau's Kühlcontainer, Sachsen, Görlitz, Stollberg und viele Deutsche- Kreise mehr, sind doch genug Realität?!
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3288

Beitrag von tom »

Man geht davon aus, dass der Schweizer Bundesrat heute auf Druck der Gesunheitsämter, Spitäler und Kantone wesentlich stärkere Massnahmen gegen das Virus beschliessen wird. Es ist von Schliessungen der Restaurants die Rede (welche selber inzwischen dafür sind, weil sie dann besser entschädigt werden als jetzt mit den eingeschränkten Oeffnungszeiten), Schliessungen von Museen, Freizeiteirichtungen, Sporteinrichtungen stehen zur Debatte, ein allgemeiner Lockdown jedoch wohl (noch) nicht. Nun gut, aufgrund der aktuellen Lage in den Spitälern muss etwas gehen, dies ist keine Frage.

Nur - was ist das richtige?

Ich staune sehr über die Entwicklung der Zahlen in Deutschland in den letzten Wochen. Ich meine, seit anfangs November gab es ja schon den Teil-Lockdown und dieser war schon sehr viel mehr als das was die Schweiz machte. Nur die Zahlen in Deutschland haben sich höchstens stabilisiert und steigen nun wieder. Erinnern wir uns zurück in den Oktober: da hatte die Schweiz auf die Bevölkerung gesehen rund 5x mehr Fälle als Deutschland. Stand heute sieht es so aus dass die Schweiz zwar nach wie vor mehr Fälle hat, aber "nur" noch 1,7x so viel. Dies trotz viel weniger Eingriffen in das Leben der Bürger und der Wirtschaft. Deshalb frage ich mich: sind diese Lockdowns denn überhaupt zielführend? Und was lese ich gerade jetzt auf Blue News:
Studie zeigt besonders effektive Massnahmen

Ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen und die Schliessung von Schulen und Hochschulen waren von Januar bis Mai wohl die effektivsten Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dies ergibt sich aus einer Studie zu verschiedenen staatlichen Eingriffen in das öffentliche Leben in 41 Ländern. Die Schliessung aller Geschäfte ausser den lebensnotwendigen hatte demnach nur einen mässigen Effekt, die Vorschrift, zu Hause zu bleiben, sogar nur einen geringen zusätzlichen Effekt. Die Studie einer internationalen Forschergruppe um Jan Brauner von der University of Oxford (Grossbritannien) ist in der Fachzeitschrift «Science» erschienen.

Die Wissenschaftler verwendeten zum einen die Fallzahlen und die Anzahl der an Covid-19 Verstorbenen, die das Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University in Baltimore (Maryland, USA) täglich zusammenträgt. Diese Zahlen setzten sie über ein Computermodell in Beziehung zu einzelnen Massnahmen gegen die Ausbreitung der Krankheit, wie sie in 34 europäischen und sieben nicht-europäischen Ländern ergriffen worden sind. Die Effektivität massen die Forscher über die Verringerung der Reproduktionszahl R, die ohne staatliche Eingriffe bei 3,3 lag.
Das erstaunt nun doch, denn hiess es bisher nicht immer dass Schüler kein Problem darstellen? Und weshalb setzt man penetrant darauf, dass die Schulen offen bleiben? Weshalb hat man die Zeit im Sommer nicht dafür genutzt, dass Homeschooling für alle möglichst einfach ausgeführt werden kann?

Welcher Weg ist der richtige? Fragen über Fragen...

Gruss Tom
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drfred
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3289

Beitrag von drfred »

tom hat geschrieben:
Fr 18. Dez 2020, 09:50
Das erstaunt nun doch, denn hiess es bisher nicht immer dass Schüler kein Problem darstellen? Und weshalb setzt man penetrant darauf, dass die Schulen offen bleiben? Weshalb hat man die Zeit im Sommer nicht dafür genutzt, dass Homeschooling für alle möglichst einfach ausgeführt werden kann?
bei unterricht zuhause haben wir halt das problem der betreuung während der arbeitszeit der eltern - noch verschärfter bei alleinerziehnden. selbst wenn diese auch von zuhause arbeiten können, nebeneinander funktioniet dies erst ab einem gewissen alter. zudem haben längst nicht alle kinder zuhause die nötige infrastruktur wie: computer, stabiles internet, ein ruhiges plätzchen, etc. und selbst wenn, dann wohl nicht für mehrere kinder gleichzeitig. kommt noch hinzu, dass es nicht wenige kinder gibt, die es zuhause nicht so schön haben; gewalt gegen kinder in den eigenen vier wänden. in unsicheren zeiten, sollten die eltern sogar von existenzängsten geplagt sein, nimmt diese leider eher zu und fällt dann noch die soziale kontrolle durch die schule weg, sind sie ihren (womöglich angeschlagenen) eltern vollends ausgeliefert.

in meinen augen dürfen daher schulschliessungen in den unteren klassen nur eine der allerletzten massnahmen darstellen.
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ZH-thai-fun
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#3290

Beitrag von ZH-thai-fun »

"Klauben" ist auch ein Virus, oder?

https://www.20min.ch/story/corona-betru ... 0592578590
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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