Export Thailändischer Arbeitskräfte...Nepper...

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MyThai
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Export Thailändischer Arbeitskräfte...Nepper...

#1

Beitrag von MyThai »

.....Schlepper.....oder was?
Ich erlaube mir hier mal Thedi zu zitieren aus einem Thread wo es wieder mal über Prostitution....Menschenhändler etc ging....
thedi hat geschrieben:Ich kenne das Thema nur aus der Sicht der Thais. Es sind nicht nur Frauen, auch Männer nehmen Jobs - nicht im Rotlicht Milieu - im Ausland via Schlepper.Thedi
Thedi hat mir mal wieder eine Steilvorlage geliefert denn in der Tat es wird immer nur über die Frauen berichtet...was ja auch wie in dem vorigen Thread leider bittere Realität ist...nur....effektiv wie Thedi beschrieb reisen...täglich tausende Thailänder aus....auf der Suche nach einer Arbeit und mehr Lohn bzw. ihnen wird dabei.....(geholfen).............wohlgemerkt auch Männer die meisten als Köche oder Gärtner...etc...

Ich kenne mehrere Fälle bei uns im Dorf.... davon 2 ein bisschen mehr konkret und unser Dorf ist nicht gerade groß.

Beim ersten handelt es sich um einen Mann der 200.000 Baht bezahlt hat um einen Job als Gärtner in der Türkei....zu...ergatteren.
Der Kontrakt läuft angeblich über 5 Jahre.......mehr ist nicht zu erfahren.


Den zweiten Fall kenne ich ein bisschen besser er gehört quasi zur Familie.Er arbeitete während 5 Jahren in Israel als Koch danach während 5 Jahren in Macau auch als Koch und ist erst seit 6 Monaten zurück. Wir haben damals ein bisschen mit ihm per Skype.....telefoniert und auf der Kamera sah man dass sie sich ein Zimmer zu viert teilten was er uns auch erzählte.

Er schickte seiner Frau (2 Kinder) auch hie und da mal ein paar tausend Baht.....sein richtiges Einkommen kenne ich bis heute nicht ich denke mal er erzählte selbst seiner Frau nichts von seinem Einkommen....denn wenn man mal 10 Jahre irgendwo alleine auf der Welt....(ohne Frau) ...lebt hat man ja auch mal menschliche Bedürfnisse........mehr ist dazu nicht zu sagen........

Er ist jetzt seit 6 Monaten zurück hier in Thailand......hat mit den letzten 20.000 Baht ein kleines Dorfrestaurant wie wir es zu tausenden hier kennen eröffnet....nur finanziell geht es hinten und vorne nicht raus.........zuerst zusammen mit seinem Freund der auch immer mit ihm in der Welt herumwerkelte (in einem Sushi Restaurant der Freund)....jetzt macht er es alleine mit seiner Frau.

Vor einem Monat erzählte er mir er hätte ein Angebot.........für Amerika....schlussendlich haben sie beide aber abgesagt.....

Über dem ganzen Thema schwebt sozusagen eine Omerta.........

Wie gesagt obschon ich und meine Frau ihn sehr gut kennen sind mir bis heute folgende Sachen nicht klar...überhaupt nicht klar......

1) Wie kommen die Leute an den Job
2) Wer besorgt den Leuten die Visas.... ein Visum für die USA oder Israel bekommt man ja bestimmt nicht in der KhaoSan Road........
3) Wieviel kostet es...ok von einem konkreten Fall weiss ich ja 200.000 Baht...eine Menge Holz für einen Thai...nur wie wird das abgestottert.

Die Leute werden ja bewusst angeworben mit dem Versprechen auf einen.....gutbezahlten Job....

4) Die Hintermänner müssen sehr gute Kontakte haben...........ja am Ende steht dann wieder das Wort Menschenhändler.

Ich hoffe evtl. hier ein paar Antworten auf meine Fragen zu bekommen.

Bis dann LG.Dan.
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changlek
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Re: Export Thailändischer Arbeitskräfte...Nepper...

#2

Beitrag von changlek »

..............nun ja, abgestottert wird wohl durch das Einbehalten von happigen Lohnanteilen - so wundert es fast schon, das er noch 20.000 Baht (etwa 500€) zurückbringen konnte................. B-)
........und mit eigezogenem Schwanz übt man sich in Toleranz........Bild

utti
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Re: Export Thailändischer Arbeitskräfte...Nepper...

#3

Beitrag von utti »

Es muss nicht nur schief gehen, wenn ein Thai ins Ausland vermittelt wird. Ein 18-jähriger Junge aus unserer Nachbarschaft ist vor 4 Jahren nach Bangkok gereist, um einen Job zu suchen, welchen er auch durch einen Vermittler erhalten hat. Er wurde nach Südthailand in die Fischindustrie vermittelt mit Versprechen auf einen anständigen Lohn und Kost und Logis. Letzteres (Kost und Logis) hat er auch erhalten, nämlich 7 Monate auf einem Schiff ohne jeglichen Landgang. Das Essen wurde für die Arbeiter immer mit einem kleineren Schiff gebracht. Alle wurden bedroht, wenn sie davon erzählen sollten, eines Tages. Auf dem gleichen Schiff waren auch junge Burmesen, welche wirklich von Menschenhändlern dort in den Süden gebracht worden sind und monatelang arbeiten mussten, um die Sklavenhändler zu bezahlen.

Der Junge aus unserer Nachbarschaft konnte nach eben diesen 7 Monaten auf irgendeine Weise das Schiff verlassen und kam dann zurück nach Uttaradit. Er hat 7 Monate ohne jegliche Bezahlung gearbeitet für superreiche und skrupellose Geschäftsleute. Er ist jedoch noch der Einzige, dem so etwas passiert ist. Auch heute werden Menschen in den Süden "verkauft", damit sie dort für einen Niedrigstlohn arbeiten und ohne ärztliche Betreuung, wenn mal einer krank sein sollte.

Der Junge unseres Nachbars ist heute irgendwie verstört und er hilft ab und zu seinem Vater auf dem Reisfeld oder tageweise als Hilfsarbeiter bei einem kleinen Bauunternehmer aus unserem Dorf.

Thailand- und auch weltweit passieren solche Sachen jeden Tag, manchmal erfährt man es nur nicht oder alle verschliessen die Augen.

Gruss

Kurt
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changlek
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Re: Export Thailändischer Arbeitskräfte...Nepper...

#4

Beitrag von changlek »

........... :D :D :D und damit es auch weiterhin schön so bleibt, demonstrierten gebildete Bangkoker zusammen mit Suthep für mehr Menschenrechte und gegen Korruption.............. =)) =)) =))
........und mit eigezogenem Schwanz übt man sich in Toleranz........Bild
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