Airline News

Sehenswürdigkeiten und Dies und Das

Willi Wacker
Deaktiviert
Beiträge: 6475
Registriert: Mi 9. Okt 2013, 20:41
Wohnort: NRW / ab und an Udon Thani

Re: Airline News

#31

Beitrag von Willi Wacker »

Nicht einsteigen! Die miesesten Airlines der Welt

Die schlechtesten Airlines der Welt sind demnach Turkmenistan Airlines mit 30,8 von 100 möglichen Punkten, Sudan Airways mit 33,3 von 100 Punkten und Ukraine International Airlines (36,3 von 100).

Dann folgen Uzbekistan Airways (37,5/100), Air Koryo (39,2/100), Bulgaria Air (41,8/100), Rossiya Ailines (42,7/100), Iceland Express (42,8/100), Tajik Air (43,3/100) und auf Platz zehn der schlechtesten Airlines der Welt landet Syrian Air mit 44,8 von 100 möglichen Punkten.

Die Plätze elf bis 20 belegen Spirit (45/100), Pegasus Airlines (45,8/100) TAAG Angola Airlines (ebenfalls 45,8/100), Royal Air Maroc (46,5/100), Nepal Airlines (46,7/100), Cubana Airlines (47,7), Biman Bangladesh Airlines (49/100), Merpati Nusantara Airlines (49,2/100), Ryanair (ebenfalls 49,2/100) und mit immerhin 50 von 100 Punkten Air Algerie.

Quelle : die Welt
...wer im Kreis geht spart sich den Rückweg
wer im Kreis denkt spart sich den Durchblick...

" Arroganz ist die ekelhafteste Eigenschaft "

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Nok Air rüstet Maschinen mit kostenloser Internetverbindung

#32

Beitrag von MyThai »

Nok Air rüstet Maschinen mit kostenloser Internetverbindung aus

Thailand - Der Generaldirektor der thailändischen Billigfluggesellschaft Nok Air gab in einem Gespräch mit der Bangkok Post bekannt, einen Großteil der Maschinen mit Satellitenantennen für Breitband-Internetverbindungen ausrüsten zu lassen. Die Nutzung der in den Kabinen installierten WLAN-Router soll für Kunden angeblich kostenlos sein.
Bild

Herr Patee Sarasin erklärte, dass schon im März 2014 die erste von 18 Maschinen vom Typ Boing 737-800 mit dem neuen System starten werde. Die übrigen 17 Maschinen könne man jedoch nur step by step mit Internetverbindungen bestücken, daher sei der komplette Umbau erst in 2 Jahren abgeschlossen.

Das System stammt von dem US-Anbieter Global Eagle-Entertainment Inc., die Satellitenverbindung soll via Thaicom Plc erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich angeblich auf etwa 14 Millionen Baht pro Maschine.

"Nok Air wird diesen Service kostenlos anbieten, was uns einen Vorteil gegenüber unseren Konkurrenten verschaffen wird", sagte der Generaldirektor.

http://www.wochenblitz.com/nachrichten/ ... g-aus.html

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Falsche Rollbahn: Jumbojet streift Flughafengebäude

#33

Beitrag von MyThai »

Falsche Rollbahn: Jumbojet streift Flughafengebäude

Die Maschine war auf dem Weg zur Startposition, doch so weit sollte sie nicht kommen: In Südafrika hat eine Boeing 747 der British Airways mit einem Flügel ein Flughafengebäude beschädigt. Offenbar nutzten die Piloten die falsche Rollbahn.
Kapstadt - Eine mit etwa 185 Passagieren besetzte Boeing 747 hat am Airport OR Tambo in Johannesburg ein Flughafengebäude gestreift. Bei dem Unfall seien vier Flughafenmitarbeiter leicht verletzt worden, teilte die südafrikanische Luftfahrtbehörde mit.
Bild

Die Maschine der British Airways sollte am Sonntagabend nach London abheben. Die Piloten nahmen aber eine andere Rollbahn als der Tower vorgab - und diese war offenbar für die Maschine zu eng. Der rechte Flügel der 747 beschädigte das Flughafengebäude.

Passagiere und Crew-Mitglieder konnten das Flugzeug laut Luftfahrtbehörde unverletzt verlassen. Die verletzten Mitarbeiter sollen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude aufgehalten haben.

http://www.spiegel.de/panorama/johannes ... 40676.html

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Re: Airline News

#34

Beitrag von MyThai »

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum vorherigen Posting....der Herr Pilot hatte sich verfahren :-\

Nun ist auch klar, was genau passiert ist. Der Pilot der Boeing 747-400 bekam die Erlaubnis zum Start auf Startbahn 03L (siehe Karte unten). Dorthin sollte er nach Anweisungen des Kontrollturms über Rollweg B (Bravo Apron) gelangen. Doch statt B zu folgen und links abzubiegen, fuhr er geradeaus weiter auf Rollweg M (Mike Apron) - eine Sackgasse. Dieser Rollweg ist nicht für Großraumflugzeuge gemacht. Deshalb touchierte die Boeing 747 mit ihrer Spannweite von 64,4 Metern das Gebäude am Rande des Rollwegs, wie die Sacaa festhält.

Experten der South African Civil Aviation Authority inspizierten bereits die Unfallstelle. Das Flugzeug wurde inzwischen vom Ort weggeschleppt und wird repariert. Was genau dazu führte, dass der Pilot die Abzweigung verpasste, wird noch abgeklärt. Dazu werden die Aufnahmen des Funkverkehrs ausgewertet.

Bild

Wie die südafrikanische Aufsichtsbehörde South African Civil Aviation Authority (Sacaa) mitteilt, floss danach auch Kerosin aus. «Der Treibstoff ergoss sich auf das Gebäude, das noch immer Strom hatte. Da waren elektrischen Kabel», erzählte ein Augenzeuge gegenüber dem Fernsehsender Eyewitness News. Er habe Angst gehabt, dass das Flugzeug Feuer fange.

Bild

http://www.aerotelegraph.com/pilot-boei ... en-rollweg

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

A380 Doppelauslieferung bei Emirates

#35

Beitrag von MyThai »

Bild


Frankfurt/Dubai [ENA] Am vergangenen Samstag übernahm Emirates im Airbuswerk Hamburg-Finkenwerder ihren 43. und 44. Airbus A 380. Damit ist die Airline aus Dubai nach wie vor der größte Betreiber des Vierstrahlers weltweit und jeder dritte A 380 trägt derzeit die Farben von Emirates.

In einer Doppelauslieferung begrüßte Emirates die letzten Flugzeuge für das Kalenderjahr 2013 in Hamburg. 13 Exemplare der A 380 hatte Emirates im Jahr 2013 eingeflottet, ebenso viele werden 2014 übernommen. Die beiden neuesten Flotttenmitglieder werden auch nach München zum Einsatz kommen. Mit Beginn des Sommerflugplans am 30. März werden zukünftig beide Kurse mit dem Airbus bedient. Ausgestattet sind die Maschinen bei Emirates mit 14 Privatsuiten in der Firstclass, 76 Flachbettsitzen in Businessclass und 427 Sitzen in der Economyclass.

Tim Clark, President Emirates Airline: „Unsere Kunden lieben die A 380 – die ruhigere Kabine und die geräumige Gestaltung auf dem Hauptdeck, die Bord-Lounge sowie die Spa-Duschen in unserer Premium-Kabine. Es ist ein wunderschönes Flugzeug, das wir mit dem besten Komfort- und Produktangebot ausgestattet haben. Aus Betreibersicht ist die A 380 immer noch eines der effizientesten Flugzeuge der Welt pro Sitz. Sie bietet uns Flexibilität in der Reichweite und ermöglicht es uns, in bestimmten Märkten mit beschränkten Slots der Passagiernachfrage gerecht zu werden.“

http://www.european-news-agency.de/wirt ... tes-57337/

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

6500 Jahre bis zum Crash

#36

Beitrag von MyThai »

6500 Jahre bis zum Crash
Bild


2013 gab es mehr Abstürze als im Vorjahr, aber weniger Tote. Wie sicher fliegen inzwischen ist, zeigt sich in einer neuen, imposanten Modellrechnung der Iata.


Wie lange müsste ein Passagier täglich fliegen, bis er einen tödlichen Unfall hat? Die Weltluftfahrtorganisation Iata rechnete es aus. 6500 Jahre würde es brauchen – statistisch betrachtet, versteht sich. Das heisst: Auf 2,4 Millionen Flüge kommt ein Unfall. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres gab es elf tödliche Luftfahrt-Unfälle mit Jets westlicher Bauart. Ein Jahr vorher waren es nur fünf. Aber: Die Anzahl der Todesopfer sank laut der Iata: von 402 auf 210. «Wir wissen: 210 sind immer noch 210 zu viel», so Präsident Tony Tyler. «Doch auf drei Milliarden Passagiere gerechnet ist das eine beachtliche Leistung an Sicherheit.»

Was in der Statistik fehlt: Zahlen zu Fliegern russischer und chinesischer Bauart, sowie Propellerflugzeugen. Und die sind bei vielen Unfällen eben das Problem. Wie die Iata mitteilt, sind nur bei 15 Prozent aller tödlichen Luftfahrt-Unfälle Jets westlicher Bauart involviert. Doch auch im Problemgebiet besteht Hoffnung auf Besserung. Zahlreiche Airlines in den östlichen und afrikanischen Ländern erneuern ihre Flotte und vertrauen dabei auf Airbus, Boeing, Embraer oder Bombardier.

Zertifizierung durch Iata hilft

Eine drastische Verbesserung sah man vor allem in Afrika. Mit 8,36 Unfällen auf eine Million Flüge liegt die Sicherheitsrate gegenüber der Iata-Statistik zwar immer noch deutlich tiefer als im Schnitt. Doch die Zahl der tödlichen Unfälle hat sich innerhalb nur eines Jahres halbiert. Zu verdanken habe man das auch der neuen internationalen Zertifizierung IOSA (Iata Operational Safety Audit). Immer mehr Airlines nehmen diese ernst. In Afrika machten die von der Iata zertifizierten Unternehmen denn auch nur 14 Prozent aller Unfälle aus.

http://www.aerotelegraph.com/neueste-za ... aelle-iata

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

EU lockert erstmals Regeln für Handgepäck

#37

Beitrag von MyThai »

Flugreisen: EU lockert erstmals Regeln für Handgepäck

Tübchen, Fläschchen, Tiegelchen und bitte alles in durchsichtigen Plastikbeuteln: Seit sieben Jahren müssen Flugpassagiere den Flüssigkeitsregeln fürs Handgepäck folgen. Die EU lockert diese jetzt zum ersten Mal, um sie langfristig abzuschaffen.

Bild

Brüssel - Die derzeit strengen Flüssigkeitsregelungen im Handgepäck bei Flügen werden etwas gelockert. Ab dem 31. Januar 2014 dürfen Passagiere laut einer EU-Verordnung Flüssigkeiten, die sie an Flughäfen außerhalb der EU gekauft haben, beim Umsteigen innerhalb der EU an Bord nehmen.

Das gilt etwa für einen deutschen Urlauber, der auf dem Rückflug von New York über London nach Berlin eine Whiskey-Flasche aus dem Duty-Free-Shop mitnehmen will. Voraussetzung ist jedoch, dass die Flasche in einer versiegelten Plastiktüte steckt. Auch für Passagiere aus Europa, die in den USA umsteigen, gelten die neuen Regeln.

Bisher mussten solche außerhalb der EU oder an Bord einer nichteuropäischen Fluggesellschaft erworbenen Duty-Free-Waren beim Umstieg an einem EU-Flughafen im Check-in-Gepäck verstaut werden - was meist nur theoretisch möglich war.

"Die Änderung im Januar ist wirklich ein ziemlich kleiner erster Schritt", betont Dale Kidd, Sprecher von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas. Nach Ansicht von Experten könnte dies das Ende des Flüssigkeitsverbots bedeuten.

Wichtige Medikamente oder unverzichtbare Lebensmittel wie Babynahrung sind und bleiben grundsätzlich erlaubt. Auch Flüssigkeiten von Mengen bis zu 100 Milliliter schaffen es durch die Sicherheitsschleusen, wenn sie in durchsichtigen Ein-Liter-Plastiktüten stecken.

Die Flüssigkeitsauflagen wurden 2006 eingeführt, nachdem drei islamistische Terroristen versucht hatten, Sprengstoff in Getränkeflaschen an Bord von Transatlantikflügen zu schmuggeln. Seitdem hätte das Verbot eigentlich schon längst wieder fallen sollen.

Allerdings musste erst die nötige Technik funktionieren. Denn leistungsfähige Scanner, die Sprengstoff von harmlosen Flüssigkeiten unterscheiden können, sind Voraussetzung für die Erleichterungen.

Die Kosten tragen die Passagiere

Gefehlt hätten Tests im Normalbetrieb von Flughäfen, sagte Robert O'Meara vom Industrieverband ACI (Airports Council International). Außerdem hätten die USA sich nicht an den Planungen beteiligt. Doch jetzt zögen alle an einem Strang, die nötigen Feldversuche von 15 Flughäfen lägen inzwischen vor.

Für die Airports bringt die Umstellung Kosten mit sich. "Alle Flughäfen mit Anschlussverkehr mussten in die entsprechende Technologie, Beschaffung, Installation investieren", sagt O'Meara. Einige Flughäfen bauten eigens den Sicherheitsbereich um.

Am größten deutschen Drehkreuz in Frankfurt am Main sind die ersten neuen Hochleistungsscanner seit dem 2. Dezember im Transit in Betrieb. Ein weiterer Ausbau ist fest geplant. "Wir schulen jetzt die Mitarbeiter und passen die Prozesse an", berichtet Christian Altenhofen von der Bundespolizei, die beim Thema Sicherheit in Frankfurt die Feder führt.

Der Testlauf werde schnell in den Regelbetrieb übergehen und für die Reisenden keine zusätzlichen Belastungen bringen. Zu Umfang und Kosten der Investition will die Bundespolizei keine Angaben machen - zahlen müssen sie am Ende ohnehin die Passagiere über ihre Sicherheitsgebühren.

Wenn die erste Lockerung reibungslos über die Bühne geht, könnten weitere Erleichterungen kommen. EU-Sprecher Kidd kündigte an: "Die Auswirkungen dieses ersten Schrittes werden bewertet und machen damit den Weg frei für weitere Schritte. (...) Dies sollte zu einer kompletten Aufhebung der Beschränkungen für Flüssigkeiten 2016 führen."
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/flu ... 40923.html

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Gefährliche Kraft der Triebwerke

#38

Beitrag von MyThai »

Eine Boeing 777 verschluckte in Singapur einen Container. Der Vorfall zeigt, wie gefährlich Triebwerke sind. Auch Menschen wurden schon ihre Opfer.
Bild


Die Boeing 777-200ER von Singapore Airlines war vergangenen Donnerstag (19. Dezember) eben aus Mumbai angekommen. Die Piloten von Flug SQ421 parkten die Maschine am Gate des Flughafens Singapur Changi, die Passagiere machten sich schon daran auszusteigen. Dann passierte es. Das rechte Triebwerk kam einem in der Nähe abgestellten leeren Frachtcontainer zu nahe. Zuerst ruckelte das Aluminiumgehäuse nur wenig, dann wurde es vom Motor verschluckt. Niemandem ist dabei etwas passiert. Ausser wohl dem Triebwerk. Denn es verschluckte den rund 150 Kilo wiegenden Container gleich vollständig. Solche Vorfälle können mitunter teure Schäden verursachen. Derzeit wird die B777 in der Werft von Singapore Airlines untersucht.



Der Zwischenfall zeigt auch, wie kräftig Triebwerke sind und wie gefährlich sie deshalb sein können. Bei modernen Flugzeugen saugen sie pro Sekunde über eine Tonne Luft an. Deshalb ist es hochriskant, Gegenstände zu nahe neben sie zu stellen. Das zeigte sich auch 2009 in Los Angeles. Ein Triebwerk einer Boeing 747-400 von Japan Airlines saugte damals am Flughafen LAX ebenfalls einen leeren Frachtcontainer ein. Nur blieb der anders als im aktuellen Fall stecken, ohne in den Fan zu gelangen.



Doch auch Menschen können Triebwerk gefährlich werden. 2006 wurde ein Mechaniker am Flughafen von El Paso von einem laufenden Triebwerk einer Boeing 737 von Continental erwischt und eingesaugt. Er verstarb umgehend. 2011 wurde ein Ingenieur in Neuseeland bei einem Testlauf von einem abmontierten Motor erfasst und starb. Fast schon legendär ist der Zwischenfall vom Februar 1991 auf dem amerikanischen Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt. Soldat John Bridget wurde damals vom Triebwerk einer Grumman A-6 Intruder eingesaugt. Der junge Mann überlebte wie durch ein Wunder.


http://www.aerotelegraph.com/boeing-777 ... eugmotoren

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Luxus Pur

#39

Beitrag von MyThai »

Flughafencheck Singapur: Der Aiport - ein Garten

Zwei Kinos, ein Swimmingpool und ein Schmetterlingsgehege: Auch dank solcher Angebote erreicht der Flughafen Singapur immer wieder vordere Plätze in Rankings. Wer hier einen Zwischenstopp einlegt, findet unzählige Bespaßungsoptionen - mit Hilfe der folgenden Tipps.
Bild

Singapur - Dem Flughafen Singapur-Changi eilt ein phantastischer Ruf voraus. Seit seiner Eröffnung 1981 hat er Hunderte Auszeichnungen eingeheimst. Die Leser des britischen "Business Traveller"-Magazins kürten ihn gerade zum 26. Mal in Folge zum Besten der Welt. SPIEGEL ONLINE hat sich umgeschaut - und gibt Tipps für eine angenehme Wartezeit auf dem Flughafen:

Besonders eindrucksvoll in Changi ist das Terminal 3, das neueste der insgesamt drei Empfangsgebäude. Im Jahr 2008 eröffnet, besitzt es ein architektonisch einmaliges Dach mit 919 gläsernen Öffnungen, die Tageslicht hereinlassen und die Hitze draußen halten. Eine mit tropischen Pflanzen bewachsene grüne Wand erstreckt sich über 300 Meter; 15 Meter hoch rankt der üppige Bewuchs.

Wer mit Singapore Airlines unterwegs ist, landet und startet meist im Terminal 3. Zwischen den Terminals verkehren alle paar Minuten automatische Shuttle-Züge. Auch wer nur ein Terminal durchqueren muss, sollte Zeit dafür einplanen. Die Fußwege sind lang, auf manchen Distanzen wünscht man sich Rollsteige.

Ankommen ist in Singapur meist ziemlich unkompliziert: Die Passkontrolle dauert Sekunden und wird noch mit Bonbons versüßt. Längere Warteschlangen gibt es fast nie, trotzdem ist das Gepäck oft noch vor Ankunft des Reisenden auf dem Band. Immer wieder schaffen es Passagiere, innerhalb von nur zwölf Minuten nach dem Aussteigen das Terminal mit ihren Koffern zu verlassen. Gefühlter Weltrekord für einen Großflughafen.

Ähnlich effizient und angenehm verlaufen das Abfliegen und Umsteigen. Nur Fahrten in die Stadt sind relativ mühsam. Tatsächlich ist der Flughafen nur mäßig an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden: Eine direkte, schnelle Metroverbindung in die City gibt es nicht. Die öffentliche Buslinie braucht eine Stunde bis in die Innenstadt. Passagiere können aber auch Shuttlebusse zum Hotel buchen.

Essen und Trinken wie in der Garküche

Das Beste am Reiseziel Singapur ist das breite Angebot an erstklassigem, oft preiswertem asiatischem Essen, das die Hawker Stalls servieren, die Garküchen der Stadt. Die kulinarische Vielfalt am Changi Airport ist mit insgesamt 120 unterschiedlichen Anbietern entsprechend üppig. Sie reicht weit hinaus über die gängigen Hamburger- und Donut-Ketten.

Köstliche japanische Ramen-Nudelsuppen gibt es bei Ajisen Classic auf der dritten Ebene im Abflugbereich von Terminal 3. Meeresfrüchtepizza oder eine Hummer- und Hühnchen-Combo bietet Spageddies. Wer Halal-Menüs und Vegetarisches bevorzugt, ist bei Kaveri Vegetarian Cuisine in den Terminals 2 und 3 richtig. Mit exotischen asiatischen Süßspeisen lockt Hong Kong Sheng Kee Dessert in Terminal 2 und 3. Die Theken haben rund um die Uhr geöffnet, genau wie die beiden Foodcourts in Terminal 1 und 3.

Köstlichkeiten für zu Hause

Ein schönes Mitbringsel aus Singapur sind lokale Spezialitäten. Für umgerechnet knapp 4,50 Euro bieten die 7-Eleven-Supermärkte in den Terminals 2 und 3 eine abgepackte Version der malaysischen Laksa-Suppe an. Damit lassen sich die Aromen der Garküchen in der heimischen Küche nachkochen. Chinesische Snacks wie knusprige Krabbenröllchen hält die Ladenkette Bee Cheng Hiang in ihren Shops in allen Terminals vor.

Ein anderes beliebtes Souvenir sind frische Orchideen, die es reisefertig verpackt in den Filialen von Top Orchids in allen drei Terminals gibt. Hippe und teure asiatische Designerware und Mode verkauft das chinesische Designerlabel Shanghai Tang in Terminal 2.

Warten im Tropengarten

Singapur liegt genau am Äquator, und nirgendwo sonst sind die Tropen so geschmeidig in einen Flughafen integriert. Changi besitzt den einzigen Flughafen-Schmetterlingsgarten der Welt, unter freiem Himmel im Abflugbereich von Terminal 3. Ein Besuch in der vergitterten Grünanlage ist schweißtreibend. Rund tausend bunte Schmetterlinge flattern hier herum oder sitzen auf Blüten und ausgelegten Ananasscheiben. Unter den 47 verschiedenen Arten gibt es so klangvolle Namen wie die Baumnymphe oder den blauen Glastiger.

Insgesamt bietet Changi fünf Gärten draußen und drinnen, darunter den Sonnenblumengarten auf dem Dach von Terminal 2. Wer unbedingt eine Dosis Nikotin braucht, darf hier sogar an bestimmten Stellen rauchen. Im Kaktusgarten des Terminals 1 bietet die La-Cave-Bar bayrisches Weißbier - allerdings kostet die Halbe umgerechnet elf Euro.

Schwimmen auf dem Terminaldach

Im Abflugbereich, auf dem Dach von Terminal 2, hat Changi unter freiem Himmel einen Swimmingpool im Angebot, dazu Jacuzzis und Liegestühle. Gäste zahlen an der Rezeption des Ambassador Transit Hotels umgerechnet 8,50 Euro und aalen sich dann im Wasser - erfrischend und wirksam gegen Jetlag, den Blick auf die Flugzeuge gibt es dazu. Derzeit wird der Bereich gerade umgebaut, ab 1. März 2014 ist er wieder geöffnet.

Entspannen mit Fischen

Ein Fish Spa gibt es bei Gate D41 im Terminal 1. Wer dort seine Wartezeit verbringt, steckt die bloßen Füße in eines der Becken - und spürt ein leichtes Kitzeln an Zehen und Sohlen. Kleine schwarze Fischchen nagen abgestorbene Hautzellen ab. Erst fühlt es sich ein bisschen seltsam an, dann sehr entspannend.

Ein Selbstporträt zum Abschied

Insgesamt 550 Internet-Kioske stehen in den drei Terminals, deren Nutzung ist ebenso gratis und simpel wie das flughafenweite W-Lan. Mobile Geräte können an 856 USB-Ladestellen mit Strom versorgt werden. Im Terminal 1 steht der sogenannte Social Tree, eine Installation von elf Meter Höhe und neun Meter Durchmesser mit einem 360-Grad-Display: An Fotokiosken nimmt man von sich oder Mitreisenden ein Bild auf, verschickt dieses direkt per Mail und lässt es auf die Bildfläche des "Baums" projizieren.

Kinos mit Blockbustern und Klassikern

Plätze zum Entspannen gibt es viele in Changi. Vor allem in den oberen Stockwerken über der Hauptabflugebene sind "Free Rest Areas" mit bequemen Sesseln eingerichtet. Am beliebtesten aber sind die beiden Flughafenkinos, jeweils auf Ebene 3 in Terminal 2 und 3. Hier laufen gratis Blockbuster und Klassiker. Manche Besucher halten hier auch ein Nickerchen. Prominent vorn platziert ist eine große Digitaluhr, damit niemand die Einsteigezeit für den Weiterflug verpasst.

Stadtrundfahrt im Gratis-Bus

Reisende, die mindestens fünf Stunden Zeit bis zu ihrem Anschlussflug haben, können eine Busfahrt durch die Stadt unternehmen, ebenfalls gratis. Viermal täglich zwischen 9 und 16 Uhr startet die zweistündige Heritage-Tour zu den Sehenswürdigkeiten von Singapur. Abends um 18.30 Uhr gibt es die City Lights Tour.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/sin ... 39374.html

Themen Starter
MyThai
Deaktiviert
Beiträge: 1327
Registriert: Do 31. Okt 2013, 05:22

Billigairline-Boom in Asien

#40

Beitrag von MyThai »

Sehr interessanter Artikel vor allem in Bezug auf Thailand.....ich würde es mal als exclusiv bezeichnen......


Die Fluggesellschaften in Asien sehen sich einem wachsenden Markt gegenüber. Doch der lockt auch immer neue Anbieter an. Vor allem Billigairlines boomen.
Bild

Flieger von Scoot: Die Airline will mit Nok auf die Langstrecke.

Asiens Luftfahrtmarkt wächst und wächst. Und mit ihm auch die Anzahl der Fluggesellschaften. Vor allem Billigairlines sehen im Fernen Osten ihre Chance. Denn die wachsende Mittelklasse zwischen Mumbai und Taipeh reist gern und achtet dennoch aufs Geld. Diese Entwicklung hat inzwischen zu einem regelrechten Wettrennen geführt, wer als nächstes eine Billigairline ins Leben ruft.

Aktuell planen das etwa Singapurs Tiger Airways mit Taiwans China Airlines. Sie arbeiten daran, in Taiwan eine neue Billigfluggesellschaft zu gründen. Tigerair Taiwan soll dieser heißen und der erste Lowcost-Anbieter Taiwans sein. Neben dem dortigen Markt will man vor allem Japan und Korea erobern, heißt es in einer Mitteilung.

Neuer Langstreckenanbieter

In Thailand macht sich währenddessen der nächste Anbieter für Mittel- und Langstrecken bereit - und dürfte damit dem bisherigen Platzhirsch Air Asia auf die Pelle rücken. Scoot, eine Tochter von Singapore Airlines, tut sich mit der thailändischen Nok Air zusammen, um in Bangkok einen neuen Anbieter zu gründen. Nordasien und Ozeanien sollen die Schlüsselmärkte der neuen Nokscoot werden.

Außerdem hat Scoot sich bereits daran interessiert gezeigt, auch mit Tiger Airways eine Partnerschaft einzugehen um möglichst lückenlos den asiatischen Markt abzudecken. Auch mit der indischen Fluglinie Spicejet besteht schon ein Partner-Abkommen, welches kontinuierlich ausgebaut werden soll.

http://www.aerotelegraph.com/china-taiw ... irways-neu

Hier noch ein paar interessante Links
http://www.flyscoot.com/index.php/en/
http://www.sueddeutsche.de/reise/billig ... -1.1755584
http://www.fluggesellschaft.de/airlines ... -airlines/

Wie so viele große Linienfluggesellschaften hat auch Singapore Airlines eine Billigfluggesellschaft ins Rennen geschickt: Scoot Airlines. Die Basis ist ebenfalls der Singapore Changi Airport (SIN), der auch ein wichtiges Drehkreuz zu anderen asiatischen Staaten und nach Ozeanien darstellt.

Scoot setzt allerdings einen spürbaren Schwerpunkt auf großes Fluggerät wie Boeing 777 und 787. Damit wird dann nach Bangkok in Thailand, Taipeh (Taiwan), Seoul in Südkorea; Qingdao, Shenyang, Tianjun und Nanjing in China, Tokio in Japan und nach Australien zur Goldküste und nach Sydney geflogen.

Ein Marketing Gag im August 2013 hat für einiges Aufsehen gesorgt: über den Wolken soll es bei Scoot Airlines eine kinderfreie Zone geben. Die fünf vordersten Reihen der Economy Klasse sollen zukünftig kinderfrei sein. Fluggäste, die also das Risiko minimieren möchten, neben einem schreienden Kind zu sitzen, können gegen Aufpreis in einer dieser Reihen sitzen. Hier gibt es zusätzlich 10 Zentimeter mehr Beinfreiheit, sodass auch größere Passagiere einen guten Platz finden. Neben Scoot sollen auch Malaysia Airlines und Air Asia X solche kinderfreien Zonen buchbar gemacht haben.
Antworten

Zurück zu „Südostasien und Thailand allgemein“ | Ungelesene Beiträge