Thai Airways befindet sich in guter Gesellschaft es gibt noch viele namenhafte Airlines die sich momentan in einem
finanziellen Engpass befinden ein paar renomierten.... Europäischen Airlines geht es nicht besser......
Der letzte Satz in diesem Artikel lässt tief blicken....................
Drama um Australiens Fluggesellschaften Qantas und Virgin
Nicht zuletzt wegen des harten und kräftezehrenden Konkurrenzkampfs mit Erzrivale Virgin steckt die australische Fluggessellschaft Qantas in der Krise. Den Dolchstoß bekommt die Känguru-Airline nun von der Rating-Agentur Moody’s verpasst.
Australiens größte Fluggesellschaft Qantas Airways muss durchstarten, wenn sie ihren 100. Geburtstag noch erleben will. Das traditionsreiche Unternehmen, das sich schon 1920 gründete, steckt derzeit in der Krise. Anlass zu dieser Einschätzung gibt die jüngste Beurteilung der Ratingagentur Moody’s, die dem „Spirit of Australia“ kaum noch Zahlungsfähigkeit bescheinigt. Moddy’s setzte die Bewertung von Qantas Airways von Baa3 (durchschnittlich) um zwei Stufen auf Ba2 (mangelhaft) herab. Damit gilt die Airline in der Finanzwelt nun als eine risikohafte Ramsch-Anlage, bei der Ausfälle wahrscheinlich sind. Standard & Poor’s hatte Qantas schon im Dezember herabgestuft.
Qantas und Virgin bekämpfen sich gegenseitig
Grund für die Entwicklung der traditionsreichen Qantas ist nicht zuletzt der harte Konkurrenzkampf mit dem australischen Rivalen Virgin, der seit 2000 Down Under mitmischt. Ausgelöst wurde der Wettstreit durch zahlreiche Zukäufe von Virgin Australia, welche Qantas jahrelange Vormachtstellung bei Inlandsflügen gefährden. 65 Prozent betrug der Marktanteil, den Qantas seit der Pleite von Ansett Australia in Australien inne hatte. Diese Spitzenposition sowie den neuen Konkurrenten Virgin auf Abstand zu halten, zugleich die Rekordpreise für Treibstoff zu tragen und noch die eigenen Kapazitäten zu vergrößern, kostet Qantas aber längst zu viel Kraft. Dementsprechend rechnete die Fluggesellschaft zuletzt mit einem voraussichtlichen Verlust von bis zu 300 Millionen australischen Dollar (rund 200 Millionen Euro). Diese Finanzlage ist umso desolater, bedenkt man auch die schlechten Jahre zuvor. Das Geschäftsjahr 2012/2013 war das einzige in längerer Zeit, in dem Qantas Airways ein Plus (3,4 Millionen Euro) verzeichnen konnte. Daneben kratzen unglückliche Zwischenfälle wie madige Bordverpflegung oder die Schlagzeilen um eine betrunkene Qantas–Pilotin am Image der traditionsreichen Airline.
Virgin Australia attackiert mit Rückendeckung
Virgin Australia hingegen holt auf, denn die ursprünglich als Billigfluggesellschaft gestartete Airline erhält starke Rückendeckung von den Anteilseignern Etihad, Air New Zealand und Singapore Airlines. 316 Millionen australische Dollar bemisst die Kapitalerhöhung, welcher die Partner kürzlich zustimmten. Dies macht nicht nur den Ausbau der Virgin-Flotte und besseren Komfort an Bord möglich, sondern auch gezielte Kampfpreise gegen Qantas. Außerdem rückt auch Etihad Airways mit mehr Australien-Flügen Qantas 2014 weiter auf die Pelle. Qantas fürchtet damit zu Recht um den Fortbestand als „Mutter-Airline Australiens“ und fordert die australische Regierung schleunigst zum Handeln auf. Aber auch Eigeninitiative soll helfen, die große Pleite abzuwenden.
Qantas startet radikales Sparprogramm
Die Känguru-Airline sucht händeringend nach kapitalstarken Partnern, mit denen man sich gegen Virgin behaupten kann. Nach dem jüngsten Rating stehen die Chancen dafür jedoch denkbar ungünstig. Also muss Qantas kürzer treten. Airline-Boss Alan Joyce verordnete seinem Unternehmen ein weiteres Sparprogramm. In nur drei Jahren sollen damit zwei Milliarden australische Dollar eingespart werden. Die Leidtragenden dessen sind etwa 1.000 der insgesamt 33.500 Beschäftigten. Joyce betonte, alles nötige unternehmen zu wollen, um die Zukunft von Qantas zu sichern.
Qantas ist Australiens größte Airline
Der „Spirit of Australia“, wie Qantas für sich wirbt, ist nach KLM die zweitälteste Fluggesellschaft der Welt, die ununterbrochen tätig ist. Heute fliegt sie mit einer Flotte aus über 120 Flugzeugen mehr als 140 Ziele in 37 Ländern der Welt an. Das Streckennetz reicht von der Hauptbasis in der australischen Botany Bay City bis nach London, Los Angeles, San Francisco, New York, Santiago de Chile, Honolulu, Johannesburg, Singapur und Bangkok. Als Drehkreuze dienen die Flughäfen in Sydney, Melbourne, Brisbane und Dubai. Von1952 bis zum April 2013 flog Qantas mit dem Flughafen Frankfurt am Main auch ein deutsches Ziel an, bis die Route vom Kooperationspartner Emirates übernommen wurde.
http://news.fluege.de/airline-news/dram ... 63567.html