SARS-CoV-2/COVID-19

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drfred
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1171

Beitrag von drfred »

@grunder: ein vorjahresvergleich der gesammtschweizerischen anzahl verstorbener zur feststellung der gefährlichkeit/letalität von covid-19 wäre nur dann aussagekräftig, wenn auf massnahmen und behandlungen verzichtet würde.

den vergleich mit der luftverschmutzung find ich gut, einleuchtender scheint mir noch ein vergleich mit den opfern des verkehrs. jedes jahr kommen dort in der schweiz ein paar hundert menschen zu tode und einige tausend verletzen sich schwer. gäbe es einen verkehrs-lockdown wären diese zu vermeiden. man nimmt sie aber - als preis der mobilität - in kauf.


@tom: verzeih mir die spitzfindigkeit, aber ich finde diese dosis wissen vertäg's: https://www.srf.ch/play/radio/100-sekun ... 946c841471
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1172

Beitrag von tom »

@drfred... etwa wie Pandemie und Epidemie... :-B

Gruss Tom
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1173

Beitrag von tom »

Starb die Person an Corona? Oder nicht? Gar nicht so einfach.... Der unabhängige Faktencheck:

https://www.mimikama.at/allgemein/fakte ... todesfall/

Gruss Tom
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Hancock
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1174

Beitrag von Hancock »

drfred hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 17:19
den vergleich mit der luftverschmutzung find ich gut, einleuchtender scheint mir noch ein vergleich mit den opfern des verkehrs. jedes jahr kommen dort in der schweiz ein paar hundert menschen zu tode und einige tausend verletzen sich schwer. gäbe es einen verkehrs-lockdown wären diese zu vermeiden. man nimmt sie aber - als preis der mobilität - in kauf.
Man hat Geschwindigkeitsbeschränkungen, Helm- und Gurtpflicht, baut Ampeln, checkt das Fahrzeug alle paar Jahre, hat Promillegrenze, und, und, und. Also Einschränkungen! Wie auch nun bei Corona. Würde man im Verkehr alle Maßnahmen aufheben, gäbe es viel mehr Tote. Genauso, wenn man auf Maßnahmen gegen die Ansteckung verzichten würde.
Es ist also nicht so, dass man die Verkehrstoten einfach hinnimmt, man versucht sie zu beschränken. Und wenn es ein exponentielles Wachstum der Verkehrsopfer gäbe, würde man den Verkehr stoppen!
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Joe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1175

Beitrag von Joe »

Hancock hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 19:11
Es ist also nicht so, dass man die Verkehrstoten einfach hinnimmt, man versucht sie zu beschränken.
Das finde ich einen sehr schönen Vergleich... :ymapplause:
Unsere Thai-Massage in Esslingen - Wohlfühlmassagen in thailändischer Tradition
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drfred
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1176

Beitrag von drfred »

Hancock hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 19:11
drfred hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 17:19
den vergleich mit der luftverschmutzung find ich gut, einleuchtender scheint mir noch ein vergleich mit den opfern des verkehrs. jedes jahr kommen dort in der schweiz ein paar hundert menschen zu tode und einige tausend verletzen sich schwer. gäbe es einen verkehrs-lockdown wären diese zu vermeiden. man nimmt sie aber - als preis der mobilität - in kauf.
Man hat Geschwindigkeitsbeschränkungen, Helm- und Gurtpflicht, baut Ampeln, checkt das Fahrzeug alle paar Jahre, hat Promillegrenze, und, und, und. Also Einschränkungen! Wie auch nun bei Corona. Würde man im Verkehr alle Maßnahmen aufheben, gäbe es viel mehr Tote. Genauso, wenn man auf Maßnahmen gegen die Ansteckung verzichten würde.
Es ist also nicht so, dass man die Verkehrstoten einfach hinnimmt, man versucht sie zu beschränken. Und wenn es ein exponentielles Wachstum der Verkehrsopfer gäbe, würde man den Verkehr stoppen!
ich stimme dir zu. man nimmt es auch nicht "einfach" in kauf. der vergleich eignet sich somit noch weitergehend als von mir angestossen.
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Michaleo
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1177

Beitrag von Michaleo »

tom hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 18:14
Starb die Person an Corona? Oder nicht? Gar nicht so einfach....
Also in der Sendung Puls wurde genau aufgezeigt, wie die Behandlung erfolgt, und daraus war zu schliessen, dass ein Coronatod bei positivem Coronatest ein Lungenversagen vorliegt. Und zwar wird...

- zuerst mit einer Maske beatmet, wenn das nicht mehr reicht, weil das Lungenvolumen zu klein ist
- wird unter Narkose eine Röhre in die Lunge intubiert und mechanisch Sauerstoff hineingepumpt, und wenn das nichts nützt,
- wird die Lunge abgehängt und das Blut umgelenkt und direkt mit Sauerstoff versorgt.

Reicht auch diese letzte Behandlung nicht erfolgt der Tod.
Das ist doch eigentlich eine klare Diagnose, oder nicht?
Freundliche Grüsse :)
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1178

Beitrag von tom »

Michaleo hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 20:15
Das ist doch eigentlich eine klare Diagnose, oder nicht?
Klar... aber wie im Bericht weiter vorne beschrieben... man weiss nicht ob die Person auch einfach sonst genau an dem gestorben wäre... z.B. im Zusammenhang mit einer normalen Grippe. Oder gar ohne grippalem Effekt... Aber weil sie Corona hat, stirbt sie an Corona.... Man testet es nicht.

Gruss tom
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phimax
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1179

Beitrag von phimax »

Thema Zahlen (Prof. Antes, Medizinstatistik, ab ca. 39:40)
https://m.youtube.com/watch?v=68meKeCWrDc&t=2389
Orwell war ein Optimist :-s
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Michaleo
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1180

Beitrag von Michaleo »

tom hat geschrieben:
Mi 8. Apr 2020, 20:20
...man weiss nicht ob die Person auch einfach sonst genau an dem gestorben wäre...
Okay, wenn während der intensivsten, dritten Behandlung das Herz versagt ist es wohl definitionsabhängig.

Wäre normalerweise auch nicht so wichtig, denn der Tod holt uns alle eines Tages, aber im Moment erlebt die Statistik halt einen absoluten Boom in Medien und Politik.
Freundliche Grüsse :)
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