SARS-CoV-2/COVID-19

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Joe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1261

Beitrag von Joe »

Nun ja..wir haben jetzt rund 100 Tage des Jahres hinter uns. Bei der durchschnittlichen Zahl der täglichen Todesfälle würde die Zahl der Corona-Fälle ein knappes Prozent betragen. Ich denke, dies fällt - vor allem zu dieser frühen Zeit, wo ja auch Fälle aller Art noch nachgemeldet werden - statistisch noch nicht ins Gewicht.

Auf solche Statistiken darf man erst nächstes Jahr schauen, wenn dann alle Zahlen sauber in die 2020-Statistik eingearbeitet sind.
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1262

Beitrag von tom »

mungg hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 06:39
Gute Idee mit dem Staubsauberbeutel.
Weshalb dies eben KEINE GUTE Idee ist, kannst Du hier nachlesen, Regula:

https://www.mimikama.at/allgemein/warnu ... -covid-19/

Gruss Tom
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Joe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1263

Beitrag von Joe »

Auch wenn ich mir die jährlichen Neujahrsansprachen sonst nicht anschaue - die gestrige Ansprache des Bundespräsidenten habe ich mir angeschaut. Und ich fand, dass es eine gute Rede war.

Wer also Lust hat, kann sich die 9 Minuten hier anhören:

http://www.bundespraesident.de/SharedDo ... stern.html
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1264

Beitrag von tom »

Ja, jetzt kommen die schönen Worte der Politiker, welche weiss ich nicht für Veränderungen und Gutes aus der Krise feststellen. Die Realität sieht - glaubt man heutigen Berichten in der Presse - eher so aus, dass das mit der Solidarität etc. so langsam zu Ende geht. Da es ein Abo+-Artikel ist, hier nur der Titel:
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Gruss Tom

grunder9
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1265

Beitrag von grunder9 »

Den von mir hier eingestellten bericht finde ich grösstenteils gut und vor allem interessant. Aber der Tip mit den Staubsaugerbeuteln ist nicht wohl überlegt. Estens wie erwähnt sind diese Beutel nicht für direkt menschliche Anwedung gedacht. Zweitens, wenn nun alle diese Beutel kaufen wollen, gibt es sie rasch nicht mehr. Drittens, um solche Beutel zu produzieren braucht es ähnlich Anlagen und Grundstoffe wie für Masken. Also ist es gescheiter Masken als Staubsauerbeutel zu produzieren.

Meine Frau stellt selbst auch Masken her. Aus qualitativ gutem und schönen Baumwollstoff. Waschbar natürlich. Obwohl der Nutzen eingschränkt ist, sage ich ihr dies sicher nicht. Denn für sie ist es Therapie. Sie leidet sehr weil sie in unserem Geschäft nicht arbeiten kann. Also macht sie schöne Masken und verschenkt sie an Freunde, Mitarbeiterinnen und kann sie sogar für einen guten Preis verkaufen.

Freundliche Grüsse
grunder
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Joe
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1266

Beitrag von Joe »

Ist das Realität oder braucht die Presse endlich wieder etwas, über das reißerisch berichtet werden kann?

Natürlich wird eine Sondersituation schwieriger, je länger sie dauert. Und irgendwann droht Lagerkoller. Und Einzelfälle gibt es natürlich auch und wird es immer geben.

Aber bislang habe ich davon selbst noch nichts gespürt.
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grunder9
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1267

Beitrag von grunder9 »

Tom, das sind Einzelfälle die man nicht über bewerten soll. Obwohl ich oft einen Spaziergang mache und auch mal einkaufen gehe, wurde ich noch nie schräg angeschaut. Ich empfinde die Menschen zurzeit sogar als freundlicher und aufmerksamer als sonst.

Was da in den Medien abgeht ist schon grenzwertig. Ich glaube bei einigen Jounalisten hat Corona deren Hirn angeriffen.

Freundliche Grüsse
grunder
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Michaleo
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1268

Beitrag von Michaleo »

grunder9 hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 12:31
Ich glaube bei einigen Jounalisten hat Corona deren Hirn angeriffen.
Falls sie je über ein Hirn verfügt haben.
Gewisse Journalisten haben vorwiegend einen leeren Geldbeutel ;-)
Freundliche Grüsse :)
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tom
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1269

Beitrag von tom »

Ich will weil es ein Bezahlartikel ist nicht den ganzen Text daraus kopieren. Aber ein paar Stellen sind sicher erlaubt (der ganze Artikel ist recht lange).
«Ich sehe auch, dass die Stimmung aggressiver wird», sagt Erich Seifritz, Direktor und Chefarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. In einer Notsituation, in der die Menschen eine Bedrohung spürten, gebe es eine Solidaritäts-Hierarchie. «Das Eigene, das in meiner Nähe, ist mir am wichtigsten. Also meine Familie, mein Quartier, mein Kanton, mein Land», sagt der Chefpsychiater. Die Gesellschaft könne dadurch auf längere Sicht Schaden nehmen, fürchtet Seifritz.
Aber auch innerhalb der Stadt oder am Stadtrand wird um den Grünraum gekämpft. Oft kommt es dabei auch zu verbalen Gefechten zwischen den Generationen.
Viele melden das angebliche Fehlverhalten aber auch gleich direkt der Polizei. «Wir erhalten pro Tag zwischen 60 bis 90 solche Meldungen», sagt Marc Surber, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich. «Meistens geht es um Leute beim Tschutten oder weil sie auf Parkbänken zu nahe beieinandersitzen.»
Die soziale Kontrolle sei im Moment extrem gross, sagt Katja Rost, Professorin für Soziologie an der Universität Zürich: «Jeder beobachtet seine Umgebung: Wer hält sich an die Verordnung? Wer nicht?» Rost sieht noch einen weiteren Grund für die zunehmende Aggressivität: Weil durch die Krise volkswirtschaftlich immenser Schaden entstehe und die Menschen grosse persönliche Einschränkungen erlebten, duldeten sie keine Trittbrettfahrer.
Polarisierung auch im Ausland: «Da kippt etwas»

Die gesteigerte Aggression zwischen Städtern und Landbevölkerung, zwischen Jungen und Alten, Gesunden und Vorerkrankten ist kein schweizerisches Phänomen. Auch im Ausland stellt man dieser Tage eine Veränderung fest. Der deutsche Psychologe und Mitbegründer des renommierten Rheingold-Instituts in Köln sagte im Magazin der «Frankfurter Rundschau», es sei jetzt «die Stunde der Zweifler» und eine Phase der Polarisierung. Die anfänglich beschworene Einheit bekomme Risse, denn viele Menschen fragten sich, ob die Massnahmen überhaupt angemessen seien.
In Österreich beschreibt Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, im Interview mit dem ORF-Radio die Situation als «hochgradig ambivalent»: Bisher habe sich die neue Solidarität in der Losung ausgedrückt: «Jeder kann Leben retten, wenn er sich an die Regeln hält.» Jetzt nehme sie jedoch wahr, dass viele Menschen dieses «Leben retten» nur mehr auf sich bezögen und beginnen würden, in den anderen eine Gefahr zu sehen, sagt Moser: «Da kippt etwas.»
Diesen Ausschnitten könnt ihr entnehmen, dass der Bericht alles andere als reisserisch ist. Im Gegenteil, es werden Erklärungen gesucht für Verhaltensänderungen der letzten Tage.

Ich selber kann dazu nicht Stellung nehmen, da sich mein Ausgehradius seit nun 4 Wochen auf 500 Meter rund um die Wohnung beschränkt. Und hier ist alles sehr ruhig. B-)

Gruss Tom
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ZH-thai-fun
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Re: SARS-CoV-2/COVID-19

#1270

Beitrag von ZH-thai-fun »

grunder9 hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 12:31
Was da in den Medien abgeht ist schon grenzwertig. Ich glaube bei einigen Jounalisten hat Corona deren Hirn angeriffen.
Was hab ich in 70Jahren schon alles an Journalistischen Sensationen, Katastrophen, Kriege und Wunder durch Medien Hypes über mich ergehen lassen müssen! Aber mir persönlich ging es mit den Jahren immer besser!

Ich denke auch das Corona-Virus ist in einigen Monaten wie alles bisher "nur" noch eine Meldung wert wenn es zum Beispiel einen Trump von hinten anspringen würde, oder so ... 8-}

Warten wir also bis in den Medien ein Riesen- Asteroiden erwartet wird der die Erde zerstören würde wenn er sie träfe ...
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.
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