Mittlerweile wird vorallem auch viel Mist erzählt und verbreitet...
Es ist mir inzwischen klar dass Du, Thedi, ein ziemlicher Gegner des aktuellen Tourismus bist und gerne auch starke Veränderungen sehen würdest. Es wird sicher das eine oder andere an Veränderungen geben. Aber ist Dir bewusst wie wichtig die Tourismusindustrie in Europa ist? Aus einer statistischen Veröffentlichung der EU aus dem letzten Jahr:
Und dies nur auf Europa bezogen... kannst Dir ja die Zahlen ausmalen wenn es um weltweit geht. Ich bin mir sicher, auch in der aktuellen Krisensituation wird so schnell als möglich sichergestellt werden, dass ein sicherer, der aktuellen Lage entsprechender, internationaler Tourismus wieder möglich sein wird. Möglich sein muss.2015 war jedes zehnte Unternehmen des nichtfinanziellen Sektors der gewerblichen Wirtschaft der EU in der Tourismusbranche tätig. Diese 2,4 Mio. Unternehmen hatten ca. 12,7 Mio. Beschäftigte. In den Unternehmen der Tourismuswirtschaft waren 9,2 % aller Beschäftigten im nichtfinanziellen Sektor der gewerblichen Wirtschaft und 21,5 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig.
Ich bin zwar nicht Fan von unserem Bundesrat Cassis, aber heute sagte er etwas gutes:
Und, wenn wir schon bei Grenzen sind.... auch hier wird nun von Parlamentsseite gegenüber dem Bundesrat Druck gemacht:«Covid-19 ist aktuell noch eine Gesundheitskrise. Sie wandelt sich jedoch bereits in eine Wirtschafts- und Finanzkrise und schliesslich wird die Pandemie und ihre notwendigen Bekämpfungsmassnahmen zu einer sozialen Krise führen», sagte Cassis gemäss dem EDA-Communiqué an der Videokonferenz. «Deshalb ist es richtig, jetzt darüber nachzudenken, wie wir aus der Krise herauskommen und welche Massnahmen in den kommenden Wochen zu ergreifen sind.»
Die Lockerung der Covid-19-Bekämpfungsmassnahmen solle in Einklang mit dem epidemischen Verlauf so rasch und europäisch koordiniert wie möglich erfolgen, um eine schrittweise Rückkehr zur Normalität zu erreichen und gleichzeitig eine neue Ansteckungswelle zu vermeiden.
Quelle der beiden Zitate: Bluewin.ch13.52 Uhr: Fahrplan für Grenzöffnungen gefordert
Damit die Zusammenführung von Familien und die Wiederherstellung der Personenfreizügigkeit rasch erfolgen kann, verlangt die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK) vom Bundesrat einen raschen Fahrplan für die schrittweise Öffnung der Landesgrenzen.
Sie hat eine entsprechende Motion eingereicht, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Der Entscheid fiel mit 14 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung.
Derzeit dürfen nur Schweizer Bürgerinnen und Bürger, Menschen mit Aufenthaltserlaubnis oder Berufsleute mit einer Stelle in der Schweiz einreisen. Der Bundesrat prüft nach eigenen Angaben derzeit, was in Sachen Grenzöffnung möglich ist.
Meiner Meinung nach ist es wichtig dass man während dieser Krise sich nur richtig verhält, aber man darf und sollte auch nicht in eine Art Schockstarre geraten, sondern vorwärts schauen und nach Lösungen suchen, wie möglichst rasch wieder eine gewisse Normalität einkehrt.
Gruss Tom