„Der Thai-Katzen Baum“. Vom Feuer zur Asche zum Dünger.

Sehenswürdigkeiten und Dies und Das

Kurt Singer
Deaktiviert
Beiträge: 3610
Registriert: So 9. Aug 2020, 12:08

Re: „Der Thai-Katzen Baum“. Vom Feuer zur Asche zum Dünger.

#41

Beitrag von Kurt Singer »

Ich finde, die Geschichte ist es wert, noch einmal mit einem Kommentar versehen zu werden, damit sie wieder ins Forentagesgeschehen rückt :wai: . Gefällt mir sehr. Ist nicht immer einfach zu lesen, aber das macht sie umso eindrucksvoller.
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

Re: „Der Thai-Katzen Baum“. Vom Feuer zur Asche zum Dünger.

#42

Beitrag von ZH-thai-fun »

Zufällig heute Abend kam der Film "der Tiger von Malaysia". Diese Filme und Bilder, vom Busch, von Sandokan und dessen Freundschaften damals, da war ich 32Jahre alt, haben sich bis heute fest in meinem Hirn eingebrannt. Und als ich 1994 zum ersten mal in Südthailand bei meiner Gastfamilie war, waren diese Bilder wieder da. Ich war mitten im Film, im Busch, im Traum. Ich war Sandokan!

Dies war der Grund das ich genau dort hängen blieb. Was dann zum Buch vorstehend wurde. ... =))
sandokan (1).jpg
sandokan (2).jpg
sandokan (3).jpg
sandokan (4).jpg
sandokan (5).jpg
sandokan (6).jpg
Bilder ab TV geknipst. Welch Freude ...

Übrigens: Es gab ihn wirklich: Der "echte" Sandokan lebte Mitte des 19. Jahrhunderts und ist Romanvorlage für Emilio Salgari . Der Heroe hat unter dem Namen "Sandokong" [auch: Sandukung und ähnliche Namensfassungen] im Norden Borneos gelebt.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

Re: „Der Thai-Katzen Baum“. Vom Feuer zur Asche zum Dünger.

#43

Beitrag von ZH-thai-fun »

Kurt Singer hat geschrieben:
Di 1. Dez 2020, 09:46
Ich finde, die Geschichte ist es wert, noch einmal mit einem Kommentar versehen zu werden, damit sie wieder ins Forentagesgeschehen rückt :wai: . Gefällt mir sehr. Ist nicht immer einfach zu lesen, aber das macht sie umso eindrucksvoller.
Ja, die Geschichte hat nie aufgehört. Sie ging halt nicht mehr im Forum weiter. Sie fing 1994 an als in Südthailand und Phuket die ersten Internet-Cafés aufmachten und heute mit Facebook ,TikTok und Co weitergeht. So sind wir wir immer in Kontakt.
Mir ist es wichtig zu zeigen, dass ich mit allen in Thailand kennen gelernten Personen bis heute guten Kontakt habe. Aber auch, das dass "Meine" dort Früchte getragen hat und immer noch trägt. Mein damaliger Freund "Mäo" hat sich hinter meinem Haus, damals ein Barbier-Geschäft eingerichtet und konnte sich so unlängst ein Auto leisten. Meine dort so geliebte "Mää" (vorstehend im Buch oft erwähnt) hat sich unsäglich gefreut. Und ich schwelge wie so oft in guten Erinnerungen. ...

Mää+Mäo 2025  (1).jpg
Mää+Mäo 2025 (1).jpg (85.34 KiB) 615 mal betrachtet

Mää+Mäo 2025  (2).jpg
Mää+Mäo 2025 (2).jpg (131.69 KiB) 615 mal betrachtet
Mää+Mäo 2025  (3).jpg
Mää+Mäo 2025 (3).jpg (75.75 KiB) 615 mal betrachtet
Mää+Mäo 2025  (4).jpg
Mää+Mäo 2025 (4).jpg (73.96 KiB) 615 mal betrachtet
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

„Der Thai-Katzen Baum“. Geküzt durch KI "Copilot.

#44

Beitrag von ZH-thai-fun »

Einfach nochmals meine Thailand Geschichte gekürzt durch KI Copilot. ... Vielleicht, so verständlicher als mein Vorgängige schreib-weise. :D

Mäxel‘s „Thai-Katzen“-Baum. (KI Buch Kurzfassung) Autobiografische Lebensreise zwischen den Kulturen.

Vorwort
Dies ist die Geschichte eines Wandelnden Farang in Thailand, erzählt in drei Phasen – vom Feuer, zur Asche, zum Dünger. Was als Reise beginnt, entwickelt sich zu einer tiefen Wandlung, die mich durch Liebe, Verlust und kulturelle Erfahrungen führt. Die folgende Erzählung ist Zeugnis einer Suche nach Zugehörigkeit und Selbstfindung, eingebettet zwischen zwei Welten: der Heimat und Thailand.

Kapitel 1: Die Ankunft in Thailand und erste Eindrücke
Dezember 1995: Ein langer Flug von Zürich nach Bangkok, den ich so schnell wie möglich hinter mir lassen möchte. Die drückende Hitze und das chaotische Treiben der Stadt sind mir fremd und unangenehm; mein Ziel ist Phuket, das mir aus früheren Reisen bekannt ist – Puff, Strand und Katzen. Ich halte mich an meine Devise: viel erleben, aber niemals verlieben.
Ich bin kein Asien-Neuling mehr, und doch ärgere ich mich immer wieder über die Vorurteile gegenüber allein reisenden Männern nach Thailand. Die Klischees sind längst überholt, mein Leben und meine Motive liegen fernab von den Vorstellungen anderer.

Kapitel 2: Begegnung mit Mäo und das Leben in Phuket
Mitten im Phuket Puff Patong beziehe ich mein Hotel. Das Leben ist laut, voller Palmen und Straßenlärm, und die Atmosphäre ist geprägt von einer Mischung aus Touristen, Familien und den berüchtigten Bars. Die Begegnung mit Mäo, einer schüchternen „Katze“, ist wie ein Funke, der in meine Geschichte schlägt.

„Mäo“ (heißt Katze) arbeitet erst seit zwei Wochen hier, ihre Englischkenntnisse sind rudimentär, doch sie berührt mich auf eine Weise, die ich nicht beschreiben kann. Mac, ein Lady Boy, bietet sich als Übersetzer an. Die Dynamik zwischen uns ist neu und ungewohnt, und doch entsteht eine Nähe, wie ich sie zuvor nie erlebt habe. Es sind die ersten Abende, die voller Verlangen, Unsicherheit und Sehnsucht sind – und ich lasse mich zum ersten Mal in meinem Leben vollkommen fallen.
Thai-Katzen-Baum Bild.jpg
Thai-Katzen-Baum Bild.jpg (87.04 KiB) 88 mal betrachtet
Zuletzt geändert von ZH-thai-fun am So 21. Jun 2026, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

„Der Thai-Katzen Baum“. Geküzt durch KI "Copilot.

#45

Beitrag von ZH-thai-fun »

Kapitel 3: Familienleben im thailändischen Busch
Der Trip ins Landesinnere zu Mäo nach Hause führt mich nach Kiemam, ins Herz Südthailands, in eine 14-köpfige Familie, die vom Kautschuk lebt. Das Leben im Busch ist geprägt von Einfachheit, Naturverbundenheit und familiärer Nähe. Hier lerne ich, mich in einer Welt zurechtzufinden, in der die Regeln andere sind. Das Bambushaus, die Flora und Fauna, das Zusammensein mit der Familie – all das ist eine neue Realität, die mich prägt. Die täglichen Routinen, das Baden im Fluss, das Kochen auf offenem Feuer – ich werde Teil dieser Gemeinschaft und beginne, die thailändische Kultur von innen heraus zu begreifen.

Kapitel 4: Rückkehr in die Schweiz – Sehnsucht und Eifersucht
März 1996: Nach der Rückkehr in die Schweiz bleibt die Sehnsucht nach Thailand, nach Mäo, nach dem Busch. Während meiner Arbeit in Zürich bin ich innerlich zerrissen, von Eifersucht und Fantasie geplagt. Mäo erscheint mir wie ein Geist im Kastanienbaum vis-à-vis meiner Arbeitsstelle. Während ich versuche, die Zeit zu überbrücken und den Alltag zu meistern, wächst der Wunsch nach Rückkehr. Der Austausch mit Mäo beschränkt sich auf Briefe, die von einem Bekannten übersetzt werden. Eifersucht und Unsicherheit bestimmen meine Gedanken.

Kapitel 5: Reisen mit dem Sohn nach Thailand
Zwei Monate später halte ich zwei Flugtickets nach Thailand in der Hand – eines für mich, eines für meinen Sohn. Es ist seine erste Reise nach Phuket, und ich freue mich, ihm mein zweites Zuhause zu zeigen. Die Dynamik ändert sich. Während mein Sohn das moderne Leben in Phuket bevorzugt, zieht es mich zurück in den Busch zu Mäo.

Die Erlebnisse sind geprägt von Familienfeiern, Ausflügen und dem Versuch, Traditionen zu vermitteln. Doch die Herausforderungen des Alltags, die Spinnen über dem Bett, die ungewohnten Toiletten und das einfache Leben sind nicht jedermanns Sache.
Zuletzt geändert von ZH-thai-fun am So 21. Jun 2026, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

„Der Thai-Katzen Baum“. Geküzt durch KI "Copilot.

#46

Beitrag von ZH-thai-fun »

Kapitel 6: Konflikte, Drogen und emotionale Krisen
Die Sache mit den Thai-Pillen „Yaba“. Die Beziehung zu Mäo und das Leben in Phuket werden durch Konflikte, Eifersucht und den Einfluss von Drogen belastet. Mäo gerät in den Strudel von Yaba, einer Droge, die in Thailand weit verbreitet ist. Es folgen Nächte voller Verzweiflung, auch für mein Sohn. Ausbrüche und emotionaler Abstürze. Die Erfahrung zeigt mir, wie fragil Beziehungen sein können, wie unterschiedlich Freundschaft und Zusammenhalt in verschiedenen Kulturen empfunden werden.

Kapitel 7: Mäo in der Schweiz – Anpassung und Heimweh
Juli 1996: Mäo besucht mich in der Schweiz. Die Anpassung an die neue Umgebung, die Sprache, die Kultur – all das stellt uns vor neue Herausforderungen. Mäo ist anfangs zurückhaltend, die Sehnsucht nach der Heimat und der Familie wächst mit jedem Tag. Ich beobachte, wie sich die Rollen im Alltag verschieben, wie Ansprüche und Erwartungen aufeinanderprallen, und erkenne, dass Heimweh eine Kraft ist, die man nicht unterschätzen darf.
Am Ende entscheiden wir, den Aufenthalt von Mäo zu verkürzen und den Rückflug nach Thailand vorzuziehen.
Kapitel 8: Krankheit, Hirnschlag und medizinische Erfahrungen

Februar 1997: Ein Hirnschlag mitten im thailändischen Busch stellt alles in Frage. Hilflosigkeit, Angst und der Umgang mit der thailändischen Medizin sind prägende Erfahrungen. Die Familie kümmert sich rührend, doch die Behandlung im Provinzkrankenhaus ist einfach und direkt, bis ich in ein modernes Privathospital überführt werde.
Die Unterschiede zwischen westlicher und thailändischer Medizin werden deutlich, und dennoch erfahre ich eine schnelle Genesung und viel Menschlichkeit. Die Rückkehr in die Schweiz ist geprägt von Resignation, Selbstzweifeln und Depression – aber auch von der Erkenntnis, dass die Erfahrungen in Thailand neue Kräfte und Perspektiven eröffnet haben, und da sind noch die WG-Partner mein Sohn und ein Freund in der Schweiz. Noch!

Kapitel 9: Hausbau und Leben in Thailand
Zurück in Thailand beginne ich, anstelle einer REHA, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: den Bau eines eigenen Hauses im thailändischen Stil, halb Thai, halb europäisch. Die Planung und Umsetzung sind geprägt von kulturellen Ritualen, dem Einfluss der Geister und Buddhas, und den Vorstellungen der Familie. Das Haus entsteht unter den Augen der „Mama“, die die eigentlichen Entscheidungen trifft.

Das Leben im Busch, der Umgang mit Flora und Fauna, das tägliche Miteinander – all das wird zum Inbegriff einer neuen Heimat. Die Erfahrungen mit der Familie, die Arbeit am eigenen Haus, das Dazugehören und dennoch immer Fremder sein, prägen meinen Blick auf Thailand und das Leben dort.
1995-1999 TH-Mäo  (1).JPG
1995-1999 TH-Mäo (1).JPG (189.39 KiB) 88 mal betrachtet
Zuletzt geändert von ZH-thai-fun am So 21. Jun 2026, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Benutzeravatar

Themen Starter
ZH-thai-fun
Beiträge: 12315
Registriert: So 27. Okt 2013, 11:16
Wohnort: Nur noch Zürich

„Der Thai-Katzen Baum“. Geküzt durch KI "Copilot.

#47

Beitrag von ZH-thai-fun »

Kapitel 10: Abschied, Trennung und Reflexion
Am 30. September 1999 muss ich mein Haus, den Busch und die Familie fluchtartig verlassen. Die Rückkehr des Bruders von Mäo, der der lokalen Farmer-Mafia angehört, macht ein Verbleiben unmöglich und gefährlich. Der Abschied von Mäo, der Familie und vor allem von der „Mama“ ist schmerzvoll. Ich nehme nur das Nötigste mit, und es bleibt das Gefühl von Verlust, Reife und klarer Erkenntnis: Farangs sind in Thailand nur so lange willkommen, wie sie nützen. Die Trennung von Mäo, das Ende der gemeinsamen Geschichte, bedeutet auch den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, in dem Reflexion und Selbstfindung im Vordergrund stehen.

Kapitel 11: Neue Beziehungen und das Leben nach Mäo
Nach dem Ende mit Mäo beginnt eine neue Phase meines Lebens. Ich reise weiterhin nach Thailand, suche bewusst neue Beziehungen, mit Chai aber vermeide es, die alten Fehler zu wiederholen. Mäo und ich begegnen uns gelegentlich in der Schweiz, beide mit neuen Partnern.
Die Erfahrungen mit meinem Sohn und dessen pubertären Beziehung zu einem schönen Thail- Mädchen zeigen, wie komplex und heraus-fordernd interkulturelle Beziehungen sein können. Die Erlebnisse in Thailand, der Kontakt zur Familie, die Liebe und das Scheitern – all das hinterlässt Spuren und prägt meinen weiteren Lebensweg.

Kapitel 12: Schlussbetrachtung – Erkenntnisse, Ruhe und Zufriedenheit
Mein ruhiges, bewusstes, fast bio-mäßiges Leben in Zürich ist für mich heute wie der Dünger aus der Asche. Die Reise, die Liebe, das Verlieren und das Wiederfinden von sich selbst – all das hat mich geformt. Es bleibt die Erkenntnis, dass Ruhe und Zufriedenheit nicht in äußeren Umständen, sondern in der eigenen Haltung und Offenheit entstehen.

Der „Thai-Katzen“-Baum bleibt als Symbol für die Lebensreise zwischen den Kulturen, für die Fähigkeit, aus dem Feuer und der Asche Neues entstehen zu lassen.

Es ist ein autobiografischer Bericht voller Ehrlichkeit, Zweifel, Liebe und Hoffnung – und ein Zeugnis dafür, dass auch der Schmerz, die Fremdheit und das Scheitern Teil einer erfüllten Existenz sind.

Ende der 5Jährigen Lebensreise von Mäxel zwischen den Welten.
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
Antworten

Zurück zu „Südostasien und Thailand allgemein“ | Ungelesene Beiträge