Pattaya 4.0 oder für immer?


Sanukshg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#161

Beitrag von Sanukshg »

Einen guten Flug und dann eine schöne Zeit in Thailand.
Gruß aus Pluak Daeng
Ernst
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tom
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#162

Beitrag von tom »

Wenn alles stimmt, dann sitzt @mungg jetzt im Flugzeug am Beginn der Startbahn:
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Gruss Tom
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#163

Beitrag von mungg »

Ich bin da-aaa :D :ymparty:
Ich hatte meine visualisierte Zigi auf dem Balkon. Mann ist mir schlecht geworden :ymsick: , nur weil ich ein paar Stunden zuvor nicht rauchen durfte.
Mittagessen hats Pad Thai gegeben. War sehr gut. Ist eins meiner liebsten Thaigerichte. Das mit der Eiscreme hat nicht wirklich geklappt. Als ich sie endlich bekam, war es eine lauwarme Schokosauce. :D Da fühl ich mich doch gleich zuhause in meiner neuen Heimat. :D :D :D
Jetzt muss ich aber erstmal eine Runde schlafen und dann werde ich euch von meiner Reise berichten.
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#164

Beitrag von mungg »

tom hat geschrieben:
Do 31. Dez 2020, 16:31
Wenn alles stimmt, dann sitzt @mungg jetzt im Flugzeug am Beginn der Startbahn:
Kommt in etwa hin. Aber wegen mir hatten sie keine Verspätung :D ;-)
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.

wanlop56
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#165

Beitrag von wanlop56 »

Alles gute im neuen Jahr und guten Start in Thailand
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“
Abert Einstein
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doldi51
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#166

Beitrag von doldi51 »

Moin Mungg,
auch von mir alles Gute und einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt.
Ich habe dann schon einmal auf der Karte Deinen Umzug von den Urlaubern zu den <Residenten irgendwo> erledigt.
Wenn Du nicht so gern <irgendwo> herumstehst, dann schickst Du mir einfach die Koordinaten Deiner neuen Bleibe und -schwupp- wohnst Du bei den <Residenten> :ymhug:
Gruß, Dieter
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Andia
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#167

Beitrag von Andia »

Off Topic
Hätte schwören können ich hab die Nachricht gestern Abend gesendet. :-??
Vor lauter Viechzeuch gar nicht gesehen, wie heißt denn der süsse Tonabnehmer? :x
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Michaleo
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#168

Beitrag von Michaleo »

mungg hat geschrieben:
Fr 1. Jan 2021, 07:38
... dann werde ich euch von meiner Reise berichten.
Schiess schon mal los, @Mungg! :)
Freundliche Grüsse :)

Kurt Singer
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#169

Beitrag von Kurt Singer »

Michaleo hat geschrieben:
So 3. Jan 2021, 19:22
Schiess schon mal los, @Mungg! :)
Ich will davon nix wissen. Der Neid zerfrisst mich X(
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mungg
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Re: Pattaya 4.0 oder für immer?

#170

Beitrag von mungg »

Ja, Michu, ich bin im Stress :D . Es gab viele Messages zu schreiben und beantworten und ich muss zweimal am Tag Fieber messen, das Ergebnis übermitteln und einmal am Tag Futter für den nächsten Tag bestellen. Dann einmal am Tag English lernen und mit jemandem telefonieren und natürlich die Games am Leben halten. Ausserdem musste ich mich ein bisschen einrichten, was bedeutet, dass ich die Koffer teilweise auspacken musste. Und nicht zuletzt muss ich ständig verlegte Feuerzeuge und Aircon-Fernbedienungen suchen, ganz zu schweigen von meiner Bauchtasche mit meinem Portemonnaie, die ich gestern erstmals vermisste, seit ich hier angekommen bin.

Am Abflugtag bin ich morgens um vier Uhr aufgewacht. Ich konnte den Tag also gemütlich angehen. Das Lampenfieber, das ich vor dem Einschlafen hatte, war wie weggeblasen. Step by step mit vielen Pausen konnte ich die nötigen letzten Handgriffe erledigen und sogar noch ein Telefonat mit meiner Nichte führen. Um neun Uhr kam meine Vermieterin vorbei und es flossen Abschiedstränen. Dann kam noch eine Nachricht, dass ein Tolino in Thailand das Zeitliche gesegnet habe und ob ich nicht auf dem Flughafen beim Orell Füssli einen besorgen könnte.

Um halb zwölf war es Zeit, mein Gepäck ins Auto meines Vermieters zu laden und mich ins Dorf runterzufahren, wo ich und mein Gepäck von meiner Cousine und ihrem Mann übernommen wurden. In rekordverdächtigen 45 Minuten waren wir schon am Flughafen, wo wir als erstes das Gepäck eincheckten. Beim Check-in Schalter erhielt ich dann erstmals die Info, dass sämtliche Business Lounges geschlossen sind und ich meine Verpflegung selbst organisieren müsse. Nichtmal ein Schöggeli gabs, geschweige denn ein Lunchpaket. Danach begleiteten mich meine zwei Begleiter zum Orell Füssli, damit ich mich nicht verlaufen konnte und das Handgepäck nicht so weit rumtragen muss. Diese Gehstrecke war eigentlich schon ohne Handgepäck zuviel für mich. Bei der Verabschiedung war der Schmerzpegel schon hoch. Meine Muskeln und Sehnen sind glaub komplett am Ar....

Nach der ersten Ticketkontrolle musste ich mit Entsetzen feststellen, dass keine Wagen fürs Handgepäck in Sicht sind. Als ich eine Angestellte fragte, meinte sie, dass diese Wagen aus hygienischen Gründen wegen Corona eingezogen wurden. Weil ich früh dran war, wusste ich das Abfluggate noch nicht. Da ich glaubte, mich daran zu erinnern, dass Tom schrieb, seine Frau sei ab Terminal A geflogen, habe ich mich dorthin geschleppt. Alles wie ausgestorben. Erstmal eine rauchen. Dann aufs WC und an der einzigen sichtbaren kleinen Futterstation in der Nähe einen Salzbrezel gekauft und gegessen. Dann begab ich mich wieder in die Rauchlounge, wo ich ein Spielchen spielte bis auf der Anzeigetafel ersichtlich wurde, dass mein Flug ab Gate D geht.

Als jemand vom Bodenpersonal in die Lounge kam, frage ich, wie weit es denn zum Gate D sei. Er meinte etwa 10 bis 15 Minuten. Mir kamen fast die Tränen. Ich wusste nicht, wie ich das mit dem Handgepäck und den Schmerzen schaffen sollte. Dieser nette Mitarbeiter empfahl mir, mich bei der Assistance zu melden, die nicht weit von der Lounge entfernt war. Leider war da niemand anzutreffen. Als ich dort mit ratlosem Gesicht wieder rauskam, kam der Mitarbeiter schon auf mich zu. Er fragte nach meinem Ticket, ging in ein Büro und organisierte einen Transport für mich. Es solle eine gute halbe Stunde dauern, bis jemand komme. Als jemand kam, durfte ich einen wirklich aussergewöhnlichen Service erfahren.

Mein Handgepäck wurde vorne auf das golfwagenähnliche Gefährt geladen und ich durfte neben dem Fahrer Platz nehmen. Bei der Passkontrolle standen mehrere Schlangen an. Ich durfte im Wagen sitzenbleiben, mein Pass wurde von meinem Chauffer zum Schalter gebracht und ich musste nur kurz die Maske runterziehen, worauf uns der Beamte durchwinkte. Dann gings weiter mit dem "Taxi" in den Lift und ans Gate D. Auch da wieder mehrere lange Schlangen, die an den provisorischen Schaltern für die Kontrolle der COVID-Einreisepapiere anstanden. Ich durfte sitzenbleiben, Pass und Papiere meinem Chauffeur in die Hände drücken, der alles für mich erledigte. Danach lud er mich ab und ich durfte mich auf die Bank hinter der Trennwand setzen. Mein Chauffeur organisierte noch einen Rollstuhl, wo ich mein Handgepäck drauf laden konnte bis zum Flugzeug, nachdem er sich erkundigte, ob ich den Weg vom Gate bis zum Flugzeug selber gehen könne. Ich war so dankbar.

Hinter der Trennwand bekam ich dann noch mit, wie ein anderer Fluggast mitteilte, dass er seine COVID-Einreisepapiere wohl irgendwo auf dem Flughafen liegen gelassen habe und wie man das lösen könne. Was für ein Horror und was für ein Glücksgefühl, dass mir das nicht passiert ist, was ich nicht ausschliessen könnte, wenn ich den supidupi Service nicht gehabt hätte.

Beim Boarding durfte ich mit einem gehörigen Vorsprung als Erste einsteigen. Die Flugbegleiterinnen haben sich rührend um mich gekümmert und ich konnte die Hilfe annehmen, obwohl ich sonst jemand bin, der eher auf die Zähne beisst, um ja niemanden bemühen zu müssen. Das Leben wäre soviel einfacher für mich, wenn ich öfter Hilfe annehmen würde. Daran muss ich noch arbeiten.....

Um ca. halb fünf starteten wir durch. Das Gefühl, dass ich dabei hatte, hatte ich vorher noch nie. Es war wie ein Rausch. Ein Geschwindigkeitsrausch? Der verflog allerdings ziemlich schnell, als wir abhoben, denn mir wurde fürchterlich übel. Kein Wunder, denn ich hatte ja seit morgens vier Uhr erst einen Laugenbrezel gegessen. Ich fragte die Flugbegleiterin, wo die Ko...tüten seien. Entsetzt erwiderte sie, ich müsste doch nicht wirklich.... Als ich ihr sagte, dass mir vermutlich wegen Nahrungsmangel schlecht sei, bot sie mir gleich ein paar Cräcker an. Danach gings mir sofort besser. Die Verpflegung und der Service auf dem gesamten Flug waren top. Die Business Class etwa zur Hälfte voll. In der Economie reisten schätzungsweise etwa 30 Personen mit.

Nach dem Essen gönnte ich mir eine Pille zum Schlafen und ich wachte kurz vor dem Frühstück auf. Mein Flug war also ziemlich entspannt. Danke! :wai:

Hier im ASQ fühle ich mich soweit wohl. Es ist gemütlich eingerichtet mit einigen praktischen Details. Es fehlt eigentlich nur ein grosser Spiegel, für diejenigen wo das wichtig ist. Mir macht das nichts aus. Das Essen finde ich bisher sehr gut und reichlich, wobei ich die Menukarte für 14 Tage zu klein geraten finde. Wie @celmar schrieb, würden sie entgegen dem Reglement, Futterlieferanten erlauben. Ich werde wohl von Zeit zu Zeit etwas bestellen, denn am dritten Tag bin ich schon mit allem durch, was mich anmacht. Eine Herausforderung habe ich noch zu lösen. Von den Kopfkissen geht ein dezenter Schweissgeruch aus. Soll ich das reklamieren? Werden sie beleidigt sein? Soll ich sie selber waschen? Sorry, aber es stört mich je länger je mehr.

Gefühlsmässig gehts mir sehr gut. Ich war mir noch nie so sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Wahrnehmung des Geruchs von Thailand und der vertraute Ruf eines unbekannten Vogels stimmen mich kurzzeitig gar euphorisch.
Man kann es nicht allen recht machen. Drum mach ich es wenigstens mir recht.
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