Militärgewalt in Burma

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phimax
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#31

Beitrag von phimax »

Michaleo hat geschrieben:
Mi 10. Feb 2021, 20:36
...um dem Militär zu zeigen: wir wollen friedlich demonstrieren und nicht mit Gewalt etwas erreichen.
Das wird dem Militär sicherlich gefallen.

Sorry Mischu, imho siehst du das zu verklärt.
Wenn das Militär keine Demos will resp. es ihnen zu viel wird, werden sie durchgreifen - unabhängig davon, wie die Demonstrierenden angezogen sind.
Orwell war ein Optimist :-s
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Michaleo
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#32

Beitrag von Michaleo »

Das weiss ich doch auch, lieber Phimax.
Es ging mir nur um die dekorative Art mit Körper- und Kleidersprache zu demonstrieren.
Wie das Militär darauf reagieren wird habe ich mit keinem Wort prognostiert.
Freundliche Grüsse :)
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phimax
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#33

Beitrag von phimax »

Michaleo hat geschrieben:
Mi 10. Feb 2021, 21:27
Wie das Militär darauf reagieren wird habe ich mit keinem Wort prognostiert.
Dann noch mal Sorry - da hatte ich wohl zu viel in deinen Beitrag hinein interpretiert.
Orwell war ein Optimist :-s
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GermanGent
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#34

Beitrag von GermanGent »

Hallo,
Ich denke seit der Französchen Revolution 1789 geht es den Menschen um:
République_Française_-_Liberté_Égalité_Fraternité.jpg
République_Française_-_Liberté_Égalité_Fraternité.jpg (242.86 KiB) 1483 mal betrachtet

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 3f856ea38f

und das Schild der jungen Dame bringt es auf den Punkt. Ich wünsche mir , dass es gut ausgeht und der Mut belohnt werden wird.

MhG , Acki
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phimax
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#35

Beitrag von phimax »

Myanmar ist schon ein eigentümliches Land - besonders im Umgang mit seinen Minderheiten.
Doch was unterscheidet die Regierung bspw. von der in Thailand?

Und in Burma, Birma, Myanmar ist leider auch nicht alles Gold was glänzt.
https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... r-103.html
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Werner
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#36

Beitrag von Werner »

Tja, so ist es, wir haben gerade noch darüber diskutiert wie sie dem Obama den Friedensnobelpreis mal eben vorab gegeben hatten, einfach so, weil er diese schöne getönte Hautfarbe hat . . . Und dann der Aung San Suu Kyi, die er so beherzt in den Arm genommen hatte und sie massiv unterstützt hatte, die hat den Friedensnobelpreis auch erhalten . . .

Myanmar würde ich als "rustikal" bezeichnen. Der Umgang mit Minderheiten ist übel. Und dann wird das Problem, bzw, die Menschen nach Thailand und nun auch Bangladesch rüber geschickt, nicht gut.

Ich möchte Myanmar mit Thailand nicht vergleichen wollen.

Gruß, Werner.
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thedi
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#37

Beitrag von thedi »

Werner hat geschrieben:
Do 11. Feb 2021, 09:59
Obama den Friedensnobelpreis mal eben vorab gegeben hatten, einfach so, weil er diese schöne getönte Hautfarbe hat
Nein, Werner, die Hautfarbe war da wohl nicht ausschlaggebend. Obama war ein Idealist. Er wollte "ein verheissenes Land" schaffen - oder doch wenigstens die Politik in diese Richtung drehen. Mit so "linken" Idealen wie liberté, egalité, fraternité. Er kämpfte gegen Armut, Krieg, Rassismus, Raubtier-Kapitalismus und für Gesundheitsversorgung, Öffnung des Landes ... und das nicht nur mit leeren Worten vor den Wahlen. Er wollte das wirklich.

Wegen Partei-Gezänk und alten Fehden zwischen Politikern kam er nicht vorwärts. Da kam die Idee auf, ihm mit dem Friedensnobelpreis einen Heiligenschein zu verpassen, in der Hoffnung, dass er so mehr Rückenwind bekäme. Leider war die Hoffnung vergebens. Ein Friedensnobelpreis nützt in USA nichts gegen Rassismus, Politiker-Gezänk und Raubtier-Kapitalismus.


Der Friedensnobelpreis für Aung San Suu Kyi wurde wohl mit dergleichen - hoffnungslosen - Hoffnung erteilt. Denn auch Generäle lassen sich damit nicht beeindrucken.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

Werner
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#38

Beitrag von Werner »

Ja, Thedi da stimme ich dir zu. Er wollte . . . und sie haben ihn mit dem Preis etwas Rückenwind geben wollen. Bei Aung San Suu Kyi war das auch so.

Ich finde es nicht gut, dass der Friedensnobelpreis für "Wollen und Hoffen" und nicht für "erbrachte Leistungen" vergeben wird. Sorry. Wollen wollen viele. Und gutes wollen und darüber reden und überzeugen ist nun mal die Kernkompetenz eines Politikers. Obama wusste vorher dass er nicht alles durchsetzen kann und vieles gute Worte und heiße Luft blieben würde. Also verbreitete er Hoffnung auf Gutes und Neues ohne dass es dafür eine realistische Chance gab. Gute Politiker wollen, machen und erreichen. Siehe die Liste der Preisträger.

Ich finde dass dies den Preis qualitativ und vom Ansehen erodiert und beschädigt den früher nur Menschen erhalten hatten die "wollten und geliefert haben". Nun wird der an Politiker gegeben die "wollen, gut reden und überzeugen können und noch nicht oder eigentlich nie geliefert haben". Das ist dann ein Preis für Start Ups und gute Hoffnung. Dazu könnten sie ja den "Hoffnungsnobelpreis", "Visionennobelpreis" oder den "Ideennobelpreis" entwerfen und vergeben.

Ist nur meine Meinung dazu, muss niemand drauf antworten. Schön reden können viele, ich stehe auf Menschen die Liefern. Abie Nathan und Fritz Bauer wären meine Kandidaten für den Friedensnobelpreis.

Gruß, Werner.

Werner
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#39

Beitrag von Werner »

Schade, lässt sich nicht mehr editieren.

Das Thema ist ja Buddhismus und Unschuld. Der Friedensnobelpreis hat mit der Auszeichnung von Obama und Aung in meinen Augen seine Unschuld verloren.

Ob der Buddhismus unschuldig ist, nun ja, ich denke kaum. Der lässt genauso viele Schlupflöcher und Methoden offen für üble Menschen und Täter wie andere Religionen auch. Es gibt immer einen Weg zurück in das Heil des Glücks vor oder nach dem Tode. Sogar der Hinduismus der einerseits jeden Regenwurm einzeln umsiedelt vertreibt andererseits brutalst Millionen von Indern aus der Heimat nach Pakistan und Bangladesch weil sie Moslems sind. Damit wären wir dann bei den nicht wirklich netten guten Taten von Ghandi, auch Friedensnobelpreisträger. Wenigstens war er zu 98 % gut und hat geliefert statt nur zu wollen.

W.
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ZH-thai-fun
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#40

Beitrag von ZH-thai-fun »

Werner hat geschrieben:
Do 11. Feb 2021, 11:11
Ich finde es nicht gut, dass der Friedensnobelpreis für "Wollen und Hoffen" und nicht für "erbrachte Leistungen" vergeben wird. Sorry.
Alleine das Wollen und erreichen eines Dunkelhäutigen zum USA Präsidenten ist ein Friedensnobelpreis wert. :wai:
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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