Mit dem Boutique-Schiff gemächlich auf dem Mekong tuckern, von Nong Khai nach Ubon Ratchathani. Ausflüge wie zum Felsenkloster Phu Tok bringen willkommene Abwechslung.

Das Paradies betreten wir barfuss. Und barfuss bleiben wir, bis wir es wieder verlassen. Die Holzböden des charmanten, 2010 in Betrieb genommenen Boutique-Schiffes Mekong Explorer glänzen um die Wette und werden peinlich sauber gehalten. Überhaupt geht es an Bord recht unkompliziert zu: Es gibt keine besonderen Kleidervorschriften, und die Ausflüge finden zu christlicher Zeit statt. Gefahren wird auf dem Mekong, dessen Länge mit 4350 bis 4909 Kilometern angegeben ist, nur tagsüber.
Ein schwimmendes Hotel
Die «Mekong Explorer» ist mit 16 Kabinen ausgestattet, alle mit französischem (sehr schmal) oder normalem Balkon. Kernstück des Schiffes im Kolonialstil ist das Sonnendeck mit Bar, Liegestühlen und Sitzgruppen, ein wunderbarer Ort, um den Tag bei einem Schlummertrunk ausklingen zu lassen. Angenehm tagsüber: eine sanfte Fussmassage, während die thailändischen und laotischen Flussufer an einem vorbeiziehen.
Felsentempel und Ho Chi Minh
Ausflüge bringen Abwechslung. Sportlich herausfordernd ist das Felsenkloster Wat Phu Tok, das der Mönch Ajarn Juan in und um den Berg baute. Leitern, die den Aufstieg ermöglichen, repräsentieren laut der buddhistischen Philosophie die sieben Stufen der spirituellen Erleuchtung. Wer deren fünf schafft, kommt bereits in den Genuss einer fabelhaften Aussicht. Das Haus in Nakhon Phanom, wo Ho Chi Minh, der vietnamesische Revolutionär und Politiker, zwischen 1928 und 1929 lebte – und den kommunistischen Widerstand Vietnams organisierte –, fasziniert durch die vielen Zeitzeugnisse und den lieblichen Garten.
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LG:Dan

