Farang Ghii Nok

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ZH-thai-fun
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Re: Farang Ghii Nok

#21

Beitrag von ZH-thai-fun »

Mein Buddha, wie kompliziert die Essens Kultur hier wie dort sein kann?! Es gibt noch solche die bewerten sogar :p das auszuscheidende. :ymsick:
Ich esse seit jeher hier wie dort was aufs Tablett kommt und geniesse es mit Augen und dann dementsprechend mit Gaumen als Gast weil ich selbst kaum selber koche. Und dann je nach Gutdünken nur soviel wie es schmeckt, bis zum nächsten Mal. Ich hab mich in 25 Jahren Thailand hin und her darum auch hier wie dort nie mit der Essens Kultur befassen müssen, wollen. Die Thaikultur ist ja sonst schon stressig genug. :wai:
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.

Dauwing
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Re: Farang Ghii Nok

#22

Beitrag von Dauwing »

ZH-thai-fun hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 01:47
Mein Buddha, wie kompliziert die Essens Kultur hier wie dort sein kann?!
Warum kann man der netten Servicefrau nicht einfach sagen, wie man sein Essen möchte und gut ist ?
Was auf den Tisch kommt, wird gegessen, ist ja ok,
und es ist nicht immer die Fraktion "I moog kaa Kaas", die aus der Rolle fällt,
da sind auch ein paar mit medizinischen Gründen dabei, Allergiker, die bei Erdnussbutter sterben, usw.

Das Problem,
die nette Thai vom Service will mit dem in der Küche nicht sprechen,
sie will nur durch die Öffnung in der Wand den Bestellzettel mit den Nummern auf der Karte schieben.

Warum will sie mit der Küche keinen Kontakt ?
Weil es für ihr Leben von entscheidener Bedeutung ist, die Leute "nicht zu kennen".

Wenn sie die Leute kennt, weil man eng zusammen arbeitet,
kann das für sie Folgen haben ... “bplam”
according to Thai Tourism Minister Chumpol Silapa-archa it could not be considered rape because the woman had dinner with the suspect.

In his article he described that rape—or “kom kuen”—is defined as a sexual attack committed by a stranger and considered a horrible, sinful act. However, enforced sex—or “bplam” (more commonly heard as “bam”, which is also the word for clinching in Muay Thai)—by someone known to the woman is not considered rape, but rather a form of forceful seduction that is, apparently, acceptable in Thai culture.
https://muaythaionthebrain.com/2012/11/ ... -thailand/

Es geht also um Distanz um jeden Preis, was vor dem Hintergrund verständlich ist,

deswegen,

man muss immer beide Seiten sehen.
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Bliemli
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Re: Farang Ghii Nok

#23

Beitrag von Bliemli »

[quote=Dauwing post_id=222834 time=1740269766 user_id=117]
Die Bezeichnung, einen Ausländer als Geizig zu beschreiben,

kommt häufig nach einem Essen auf.

Warum ?
[/quote]

Ich weiss ja nicht wie es den anderen Mitgliedern hier im Forum geht?

Aber sorry @Dauwing, Du postest manchmal Sachen wo, zumindest ich mich frage woher Du all die Weisheiten hast. Wenn ich im Dreiländereck CH/D/F asiatisch Essen gehe ist das genau wie in Thailand. Ich denke nicht das im 2025 noch irgendjemand das nicht weiss. Einzig beim Bezahlen gebe ich dir Recht, da wird auch mal der Betrag durch Anzahl Personen geteilt.
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atmik
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Re: Farang Ghii Nok

#24

Beitrag von atmik »

thedi hat geschrieben:
Mi 26. Feb 2014, 08:40
ขี้ khi = Exkremente, aber ist auch ein Wortzusatz der etwas negatives betont.
In Thailand nenne ich mich Miki, weil Attila sowieso niemand aussprechen kann. Den Namen gab mir einer von der Autovermietung, als wir uns über seinen Spitznamen unterhielten und ich ihn fragte, was er mir für einen Spitznamen geben würde. Er schaute in meinen Ausweis und meinte Miki weil das in ähnlicher Form in meinem Nachnamen steht.

Nun nenne ich mich seit 2 Jahren Miki

Wenn ich mich mit Miki vorstelle, dann sagen alle: aahh, micky maus...das kennen alle....

Aber ich habe immer Angst das ii zu lange zu betonen und will eben nicht, dass "Scheisse" rüberkommt :D ...den ich weiss...was "Kii" bedeutet

Was meint ihr, muss ich mir Sorgen machen mit dem Spitznamen?

Dauwing
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Re: Farang Ghii Nok

#25

Beitrag von Dauwing »

Bliemli hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 09:04
Wenn ich im Dreiländereck CH/D/F asiatisch Essen gehe ist das genau wie in Thailand. Ich denke nicht das im 2025 noch irgendjemand das nicht weiss. Einzig beim Bezahlen gebe ich dir Recht, da wird auch mal der Betrag durch Anzahl Personen geteilt.
Das hängt natürlich von dem asiatischen Restaurant ab (deshalb auch der Link zu dem Video, wo ein Restauratmanager von seinen Schwierigkeiten mit seiner Thai Staff berichtet )

Wenn man asiatisch essen geht in D A CH,
wird in der Regel darauf geachtet, das alle Gäste an einem Tisch, ihr Essen gleichzeitig bekommen,
damit man gleichzeitig essen kann.
In Thailand dagegen kommen die Speisen nacheinander, weil alle Thai-Gäste von einer Speise essen,
bis die nächste Speise eintrifft.
Ob das jetzt im Dreiländereck auch so ist, weiss ich nicht,
denn in D A CH sind die Restaurantbesucher sehr individualisiert,
der eine ist Vegetarier, der andere will kein Glutamat, der nächste verträgt kein scharfes Essen mehr, usw.
dadurch isst jeder Sein, bestelltes Essen, und es wird nicht gemeinsam von allen Speisen gegessen.

Boebes
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Re: Farang Ghii Nok

#26

Beitrag von Boebes »

atmik hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 09:23
Nun nenne ich mich seit 2 Jahren Miki
Wenn ich mich mit Miki vorstelle, dann sagen alle: aahh, micky maus...das kennen alle....
Aber ich habe immer Angst das ii zu lange zu betonen und will eben nicht, dass "Scheisse" rüberkommt :D ...den ich weiss...was "Kii" bedeutet
Was meint ihr, muss ich mir Sorgen machen mit dem Spitznamen?
Man(n) muss es nur richtig betonen.
Jedenfalls nicht:Mii Kii....... :D

Fredfeuerstein
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Re: Farang Ghii Nok

#27

Beitrag von Fredfeuerstein »

Keiner sagt Micky Maus.
Günstigsten Falles sagen sie Micky Mau.
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Adi
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Re: Farang Ghii Nok

#28

Beitrag von Adi »

Bliemli hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 09:04
Ich weiss ja nicht wie es den anderen Mitgliedern hier im Forum geht?
Bei Personen, die ihre Informationen resp. Wissen vorwiegend aus Youtube, Telegram, TikTok, Instagram und co. haben beobachte ich häufig den Dunning-Kruger Effekt.

https://karrierebibel.de/dunning-kruger-effekt/
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ZH-thai-fun
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Re: Farang Ghii Nok

#29

Beitrag von ZH-thai-fun »

Dauwing hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 02:33
Warum kann man der netten Servicefrau nicht einfach sagen, wie man sein Essen möchte und gut ist ?
Was auf den Tisch kommt, wird gegessen, ist ja ok, ...
Das sich anderseits meiner Kulinarischen Banausen- Meinung auch echte positiv Gourmets verlustieren, ist mir sehr bewusst und mit Hochachtung bedacht! Siehe hier in: "Der grosse Tag der Lehrabschlussprüfung: Etwas Kultur." ...
ZH-thai-fun hat geschrieben:
Sa 14. Mär 2015, 16:39
Erster Gang: Die Süppchen. Fragt mich ja nicht was es war oder wie diese von der Lehrtochter benannt wurden. Ich genoss nur.... Chinesen würde ob diesem Feinen Süppchen beim solchen Essen Schlürfen und im Nachhinein Görbsen...
Grenzen sind imaginär. Darum, fließt Wasser, Mammon und Blut.

Dauwing
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Re: Farang Ghii Nok

#30

Beitrag von Dauwing »

ZH-thai-fun hat geschrieben:
So 23. Feb 2025, 13:19
Siehe hier in: "Der grosse Tag der Lehrabschlussprüfung: Etwas Kultur." ...
ZH-thai-fun hat geschrieben:
Sa 14. Mär 2015, 16:39
Erster Gang: Die Süppchen. Fragt mich ja nicht was es war oder wie diese von der Lehrtochter benannt wurden. Ich genoss nur.... Chinesen würde ob diesem Feinen Süppchen beim solchen Essen Schlürfen und im Nachhinein Görbsen...
:D das sind halt die Feinheiten,

der Deutsche isst die Suppe, indem er den Löffel mit "der Spitze" in den Mund führt,
wogegen der Franzose die Suppe von der Löffelseite in den Mund schlürft,

heisst es so schön,
wobei m.M. unzulässiger Weise, die französische Art, die Suppe zu schlürfen,
als Eigenschaft seiner Gourment Qualifikation zugeschrieben wird,

im Gegensatz zu der "Schaufeltechnik" des Deutschen, die man einem Gourmand zuschreibt.

So werden bereits zwischen Deutschland und Frankreich Kulturkämpfe ums Essen ausgetragen.

In der französischen Restaurant-Kultur bestellt man zur Nachspeise "Fruits de Saison",
zu dessen Zweck nach dem Hauptgang ein Beiwagen voll mit unterschiedlichen Früchten an den Esstisch geschoben wird,
von dem sich der Franzose massvoll bedient,
wogegen man bei deutschen Gästen dazu übergegangen ist, einen fertig proportionierten Früchteteller an den Tisch zu bringen.

soviel zum Kampf der Kulturen :)
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