Joe hat geschrieben: ↑So 24. Jan 2021, 14:40
Wird dies aber für den öffentlichen Nahverkehr oder auch Schulen oder bestimmte Arbeitsplätze gefordert, kann ich das absolut nachvollziehen. Da sehe ich dann nicht, dass sich ein Poitiker als Problemlöser darstellen will.
Wenn es alle gleich sehen würden, dann durchaus. Ist aber bei weitem nicht so. Und es geht ja primär darum, dass sich das Virus nicht weiterverbreitet. Und da hat gestern selbst die WHO - ich glaube @phimax hat den Artikel verlinkt - gesagt, dass dazu sogar weiterhin die Stoffmasken ausreichen. Klar, wenn jemand grosse Angst davor hat sich anzustecken, dann soll er unbedingt eine FFP2-Maske tragen, auch wenn er nicht zu den von Dir genannten Berufsgruppen gehört. Aber ich bin nun seit Beginn der Pandemie immer wieder mal im ÖV gewesen, manchmal auch ein paar Stunden am Stück, ich war einkaufen in Shoppingcentern etc.... Ich habe mich nie ängstlich gefühlt. Mit Stoffmaske, Abstand halten, Hygienevorschriften einhalten. Es braucht nicht mehr. Ist aber meine persönliche Meinung und das grösste Problem darin ist halt, dass sich nicht alle daran halten. Und wie ich hier geschrieben habe, haben wir in der Firma ja auch FFP2-Masken beschafft. Die werden aber wirklich nur bei Schulungen am Arbeitsplatz eingesetzt, wo der Mindestabstand während längerer Zeit nicht eingehalten werden kann. Ueberall sonst gilt Maskenpflicht (chirurgische oder solche aus Stoff) sobald mehr als 1 Person im Raum ist und für mich das wichtigste: regelmässiges richtiges Durchlüften auch bei Minustemperaturen draussen. Die welche deswegen frieren und jammern, sollen halt im Homeoffice bleiben (welches aktuell ja eh noch für mehr als 1 Monat Pflicht ist).
Dies hier finde ich übrigens äusserst interessant was die Zahlen betrifft:
Lockdown hat 35'000 Todesfälle verhindert
Zwei Doktoranden der Università della Svizzera Italiana haben in einem Modell errechnet, dass sich die Ausbreitungsrate des Coronavirus als Folge von freiwilligen Verhaltunganpassungen und des Lockdowns verändert hat. Demnach hat der Lockdown im ersten Halbjahr 2020 in der Schweiz rund 35'000 Todesfälle verhindert, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.
Den volkswirtschaftlichen Schaden, der dadurch vermieden wurde, beziffern die Forscher mit mindestens 100 Milliarden Franken. Das ist mehr als doppelt soviel wie die Mehrausgaben auf Bundesebene im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass einem Menschenleben ein durchschnittlicher Wert von 6,7 Millionen Franken zugeordnet werden kann.
Quelle: Bluewin.ch/NZZ
Gruss Tom