Gibt es den Durchschnitts Farang?

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ZH-thai-fun
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Gibt es den Durchschnitts Farang?

#1

Beitrag von ZH-thai-fun » Fr 12. Apr 2019, 12:38

Als Vorlage zur Thread Frage ... Ich fand den "Durchschnitts-Farang"!

SWR Fernsehen Dokumentarfilm: Happy - Mein Vater, die Thaifrau und ich.

"Normale" Farangs, wenn es die gibt, werden und können den Film einfach geniessen.

"Anormale" Farang, wenn es die gibt, werden den Film, ähh Farang in Foren oder so, nach oben und nach unten aufteilen, nach hinten und vorne einteilen und sich von links bis rechts in den Zeilen verkeilen. ...

Bild
https://www.swrfernsehen.de/happy-mein- ... index.html
... der werfe den ersten Steintisch!

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yuaho
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#2

Beitrag von yuaho » Fr 12. Apr 2019, 14:15

Weiss nicht - ich bin schon aus drei Foren rausgeflogen. Da wurde die Thai-Frau nur meine Kleine genannt. :) :) :) :)
Nach dem Motto - Sie weiss es halt nicht besser. Bin jetzt 30 Jahre da - Urlaub halt - aber eines habe ich gelernt.
Besser mal auf die "vermeindlich Kleine" hören. Man weiss durchaus nicht alles besser.
Film habe ich nur stellenweise angeschaut - es entspricht halt nicht meiner Situation.
Meine thai Tochter ist froh das ich noch jemand gefunden habe. Beide Familien sind in Thailand in Kontakt.
Eine in Chaiyaphum und die neue in Khon Kaen. Für beide Seiten praktisch - eine Anlaufstation zu haben.
Was da jetzt genau gesagt wird weiss ich nicht. Dafür reicht mein Urlaubs-Thai nicht.
Aber meine Tochter sagt - beide Familien sind happy.

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drfred
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#3

Beitrag von drfred » Fr 12. Apr 2019, 15:14

allgemein gesagt; man sollte ja nicht verallgemeinern. ich wage es trozdem: die meisten meiner leidensgenossen - und da nehme ich mich selber nicht aus - spielen ja nicht gerade in der "attraktivitäts-champions-league" resp. tragen schon einen rucksack mit sich herum und auch die meisten "mia farangs" müssten wohl auf dem heimischen heiratsmarkt abstriche machen. sei es al wittwe, alleinerziehnde, schulabbrecherin oder weil man im berufsleben geringeschätzte arbeiten verichtete. so finden sich doch oft zwei menschen, welche durch ihre nich-mehr-verfügbarkeit weder dem europäischen noch dem thailändischen heiratsmarkt substanzielle verluste bescheren. daraus kann aber durchaus eine win:win sitation (je nach familie auch eine win:win-win-win-sitaiton ;-) ) entstehen.

wer sich jetzt hier als "ausschussware" beleidigt fühlt, der möge es mir nachsehen und sich zu der ausnahme zählen, welche jede regel bestätigt.

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Michaleo
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#4

Beitrag von Michaleo » Fr 12. Apr 2019, 16:41

drfred hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 15:14
so finden sich doch oft zwei menschen, welche durch ihre nich-mehr-verfügbarkeit weder dem europäischen noch dem thailändischen heiratsmarkt substanzielle verluste bescheren. daraus kann aber durchaus eine win:win sitation entstehen.
Dr. Fred hat hier etwas sehr wichtiges angetönt. Man kann die Menschen schematisch in ihrer gesamten Ausstattung modellhaft erfassen, es gibt dazu verschiedene Methoden, welche die Sozialarbeitenden und Psychosoziale anwenden. Wichtig dabei ist, dass man sich nicht nur auf die äussere Attraktivität bezieht (Aussehen, Job, Vermögen, Alter, Herkunft, Familie) sondern auch innere Werte vermerkt, wie Gesundheitszustand, Selbstwertgefühl, Intelligenz, Störungen oder Selbstwahrnehmung.

Wenn mann diese Punkte in einem Diagramm angibt und bei zwei Partner aufeinanderlegt, stellt man bald fest, wo die Defizite sich ausgleichen oder wo die Ressourcen sich gegenseitig stärken.

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drfred
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#5

Beitrag von drfred » Fr 12. Apr 2019, 16:59

@michaelo: ich habe nicht promoviert.

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Bruninho
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#6

Beitrag von Bruninho » Fr 12. Apr 2019, 17:03

drfred hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 15:14
allgemein gesagt; man sollte ja nicht verallgemeinern. ich wage es trozdem: die meisten meiner leidensgenossen - und da nehme ich mich selber nicht aus - spielen ja nicht gerade in der "attraktivitäts-champions-league" resp. tragen schon einen rucksack mit sich herum und auch die meisten "mia farangs" müssten wohl auf dem heimischen heiratsmarkt abstriche machen. sei es al wittwe, alleinerziehnde, schulabbrecherin oder weil man im berufsleben geringeschätzte arbeiten verichtete. so finden sich doch oft zwei menschen, welche durch ihre nich-mehr-verfügbarkeit weder dem europäischen noch dem thailändischen heiratsmarkt substanzielle verluste bescheren. daraus kann aber durchaus eine win:win sitation (je nach familie auch eine win:win-win-win-sitaiton ;-) ) entstehen.

wer sich jetzt hier als "ausschussware" beleidigt fühlt, der möge es mir nachsehen und sich zu der ausnahme zählen, welche jede regel bestätigt.
Auf den Thread-Titel bezogen teile ich diese Einschätzung weitgehend.
Natürlich, pauschal soll die Meinung nicht sein. Aber für eine Mehrheit wird sie, denke ich, wohl zutreffend sein.

:wai:


Choco
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#7

Beitrag von Choco » Fr 12. Apr 2019, 17:29

irgendwann im Leben kann man doch hoffentlich die " allgemeinen Denkmuster " was Beziehungen betrifft ablegen auch was Farangs betrifft, meine ich zu dem Thema. Man tut das was einem Freude macht: kleines Glück.... grosses Glück, von kurzer oder langer Dauer, Momente oder Ewigkeiten ....
Manchmal ist ein gemütlicher Abend bei einem Glas Wein, zu zweit, egal ob dick oder dünn, alt oder jung, kurz oder lang, die reinste Freude. Wiederum kann es auch mal eine Liebe auf Zeit sein, oder eine Liebe für`s Leben die Glück bereitet so lange der Respekt vor Mann oder Frau selbstverständlich ist.
Mühsam ist es wenn man alles in Muster- Schubladen steckt und bewerten oder bewerten lassen muss.

Ich denke es gibt keinen Durchschnittsfarang, nur Menschen die sich eben für grosse oder kleine Dinge zusammenschliessen oder nicht. Da gibt es doch auch die Sympathie die entscheidet was man tun will und was nicht:)

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Michaleo
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Re: Gibt es den Durchschnitts Farang?

#8

Beitrag von Michaleo » Fr 12. Apr 2019, 23:54

Choco hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 17:29
Mühsam ist es wenn man alles in Muster- Schubladen steckt und bewerten oder bewerten lassen muss.
Das finde ich auch, wir sind zum Glück alle unterschiedlich und können dabei bleiben.
drfred hat geschrieben:
Fr 12. Apr 2019, 16:59
ich habe nicht promoviert.
... aber Gescheites geschrieben.

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