
Bangkok/Düsseldorf. Am Sonntag ist in Bangkok Karl Slym, verantwortlich für das Indien-Geschäft des Autoherstellers Tata Motors, gestorben. Der gebürtige Brite kam beim Sturz aus einem Fenster aus dem 22. Stock eines Hotels in Bangkok ums Leben. Die örtliche Polizei ermittelt derzeit, ob es sich um einen Selbstmord handelt.
Wir haben keine Anzeichen für einen Kampf gefunden“, sagte ein Leutnant der thailändischen Polizei der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben eine offenes Fenster gesehen. Das Fenster war sehr klein, daher war es unmöglich, dass er nur ausgerutscht ist. Er hätte auf Grund seiner Körperfülle aus dem Fenster klettern müssen, um aus dem Fenster zu fallen. Ausgehend von meinen ersten Untersuchungen glauben wir, dass er gesprungen ist.“
Die Polizei hatte außerdem einen drei Seiten langen Brief auf Englisch gefunden. Eine Autopsie von Slyms Leiche soll am heutigen Montag beginnen.
Der 51-Jährige war in Bangkok, um ein Treffen des Vorstandes von Tata Motors thailändischer Einheit beizuwohnen, teilte das Unternehmen mit.
Karl Slym war seit 2012 Geschäftsführer bei Tata Motors, davor hatte er mehr als zwei Jahrzehnte für Toyoto und General Motors gearbeitet. Über die Nachfolge Slyms wurde noch keine Entscheidung getroffen, teilte Tata Motors mit.
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