Seite 1 von 2

Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Do 8. Mai 2014, 22:38
von MyThai
Deutscher Pass gefällig? Das macht 2700 Euro

In Thailand blüht der Handel mit gestohlenen Pässen und Ausweisen. Wie einfach ist es aber, an ein solches Dokument zu kommen? Unser Autor hat sich in den Untergrund gewagt, um das zu testen.

Die Welt schätze und lese ich sehr gerne nicht gerade ein Boulevard Magazin...wie die Bild....echt nicht..............

Mein Ausflug in Thailands Welt der Passdiebe beginnt in Bangkoks Backpacker-Viertel rund um die Khao-San-Road. Was es hier zu kaufen gibt, ist meistens billig und nicht legal – nachgemachte Ray-Ban-Sonnenbrillen, raubkopierte DVDs, gefälschte Viagra-Pillen.

Nach den Erkenntnissen internationaler Strafermittler kommen Touristen hier jedes Jahr mehr oder weniger zufällig Tausende Reisedokumente abhanden. Ein großer Teil findet seinen Weg in dunkle Kanäle. 2010 zerschlugen Thailands Behörden einen Verbrecherring, der unter anderem die Terroristen hinter dem Bombenanschlag in Madrid vor zehn Jahren mit falschen Pässen versorgt haben soll.

Zwei Passagiere des verschollenen Flugs MH370 waren mit Pässen an Bord, die zuvor auf der thailändischen Insel Phuket entwendet worden waren. Es gilt als die typische Arbeitsteilung der Branche: In Phuket werden die Pässe gestohlen, in Bangkok werden sie verkauft.

Dirk Naumann bestätigt das. Seit zwölf Jahren arbeitet er als deutscher Honorarkonsul in Phuket und bekommt das florierende Geschäft mit den Pässen hautnah mit: "Wir haben hier ein großes Problem mit organisierter Kriminalität. Beim Fall der MH-370-Passagiere hat mich nicht im Geringsten überrascht, dass die Pässe von hier stammen."

Deutsche Ausweise stünden zwar nicht gerade im Fokus der Diebe. In der Hochsaison suche ihn dennoch jede Woche mindestens ein Deutscher auf, dessen Reisepass weg sei. Etwa jeder Zehnte spricht von Diebstahl, sagt Naumann. Die übrigen melden ihre Pässe als verloren. "Aber auch die landen bestimmt nicht alle im Müll."


Führerschein oder BahnCard gefällig?


Doch wo landen sie stattdessen? In Bangkok führt mich die Blümchenkleid-Frau durch die Einkaufspassage zu einem Stand mit Aquarell-Bildern von Stränden und Sonnenuntergängen. Das Kerngeschäft ist aber ein anderes. Der Ladenbesitzer, ein etwa 40-jähriger Thailänder, stellt sich als Sonchai vor. Er trägt Schnurrbart und Hawaiihemd und bittet mich, auf einem kleinen Holzhocker Platz zu nehmen.

Sonchai kramt zwei blaue Plastikmappen hervor. Die Muster Hunderter Ausweise finden sich darin: Einen dänischen Presseausweis bekomme ich hier genauso wie eine Mitarbeiterkarte der Lufthansa, einen Führerschein aus New York oder eine BahnCard 100. Sonchai hält mir einen eingeschweißten deutschen Personalausweis vor das Gesicht. "1800 Baht", sagt er – umgerechnet 40 Euro.

Das Dokument wirkt echt, ist aber nicht das, was ich suche. Um mit Sonchai im Gespräch zu bleiben, bestelle ich eine BahnCard 100 bei ihm, für 1300 Baht, knapp 30 Euro. Sonchais Preise haben nichts damit zu tun, wie wertvoll ein Ausweis ist oder was man damit anstellen könnte.

Eine BahnCard 100 kostet das Gleiche wie eine BahnCard 50 oder ein Führerschein. Der Personalausweis ist nur deshalb etwas teurer, weil er aufwendiger zu produzieren ist. Ich gebe Sonchai ein Foto und meine Unterschrift auf einem leeren Blatt Papier. Sie soll eingescannt und dann auf die Rückseite meiner gefälschten BahnCard gedruckt werden.


Den Pass gibt es für 2700 Euro


Während er die Unterlagen zusammenstellt, offenbare ich, worum es mir wirklich geht. "Hast du auch Pässe?", frage ich mit nervöser Stimme. "Ja", murmelt er. "Aber das wird richtig teuer." 120.000 Baht, fast 2700 Euro, soll ein Exemplar kosten. Die Kosten scheinen unabhängig von der Nationalität zu sein.

Erst nach der Preisauskunft fragt mich Sonchai: "Welches Land?" "Deutschland", sage ich. "Machbar", meint Sonchai, "hast du Ärger zu Hause?" "Darüber möchte ich nicht sprechen", antworte ich. "Sorry, geht mich ja auch nichts an."

Er müsse aber erst herumfragen, ob sich ein deutscher Pass auf dem Markt befinde. Bis zu zwei Tage könne das dauern. Innerhalb von sieben Tagen könnten dann Foto, Name und Geburtsdatum beliebig geändert werden.

Es klingt erschreckend unkompliziert. Ich frage bei den deutschen Strafermittlern nach. "Dem Bundeskriminalamt ist bekannt, dass in Thailand, insbesondere Bangkok, als gestohlen gemeldete deutsche Ausweisdokumente gehandelt werden", schreibt mir eine Sprecherin der Behörde. Man arbeite zwar mit der Polizei in Thailand zusammen. "Für die Ermittlungen vor Ort sind jedoch die thailändischen Behörden zuständig."

Von der Aquarell- und Ausweisbude habe ich die Straße im Blick. Ein Polizist patrouilliert auf und ab. Die Polizeiwache ist nur ein paar Hundert Meter entfernt. Die Geschäfte von Sonchai stört das nicht.


Manche Touristen verkaufen ihre Pässe


Eine Stunde muss ich warten, bis meine gefälschte BahnCard 100 fertig ist. In der Zwischenzeit erzählt mir Sonchai mehr über sein Geschäftsmodell. Nicht alle Pässe seien geklaut, sagt er. Manche auch gekauft – von Thailand-Touristen in Geldnöten. 40.000 Baht bezahlt er in der Regel pro Stück, rund 900 Euro.

Gerade hat er auf diesem Weg einen Pass eines Kanadiers bekommen. Wenn ich auch damit etwas anfangen könnte, würde es mit meiner neuen Identität deutlich schneller gehen, verspricht Sonchai. Ich gebe vor, mir das zu überlegen. Und muss unweigerlich an das Gespräch mit Honorarkonsul Naumann zurückdenken.

"Die wenigsten Touristen, denen der Pass abhandenkommt, denken daran, dass Kriminelle damit Geschäfte machen können", hatte er mir noch gesagt – und gleich ein paar Tipps gegeben: Niemals den Pass bei einem Auto- oder Motorradverleih als Pfand hinterlegen, auch wenn das in Thailand oft verlangt wird. Streitereien, bei denen der Pass nicht wieder herausgerückt wird, habe er schon oft erlebt.

Außerdem: einen Farb-Scan des eigenen Passes online abspeichern. Damit komme man im Verlustfall am schnellsten an neue Dokumente. "Die Qualität von Schwarz-Weiß-Kopien ist oftmals zu schlecht."

Auf meine neue BahnCard trifft das keinesfalls zu. Auf mich wirkt das Kärtchen, das mir Sonchai nach einer Stunde aushändigt, täuschend echt. Er hat aber noch mehr für mich: "Ich konnte bereits einen deutschen Pass finden, auf Phuket. Willst du ihn?" Das müsse ich mir noch überlegen, sage ich. Sonchai reicht mir einen Zettel mit seiner Telefonnummer. "Wir hören voneinander", sagt er. "Hoffentlich nicht", denke ich und verschwinde.

Hier geht es weiter..http://www.welt.de/reise/article1277120 ... -Euro.html

LG:Dan :)

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 01:52
von thedi
Der praktische Wert eines gefälschten Pass geht je länger je mehr gegen Null. Zum Reisen taugt der allenfalls noch in Drittweltländern. Wenn einer mit einem gefälschten D-Pass im Schengener Raum in einem Flughafen angetroffen wird, wird er den Flughafen kaum als freier Mann verlassen. Als gestohlen oder verloren gemeldete Pässe werden in einer Datenbank von Interpol erfasst. An jedem besseren internationalen Flughafen werden Passnummern eingescannt und mit dieser Datenbank verglichen. Offensichtlich nicht in Kuala Lumpur...

Ein Visa ist heute nur noch ein Sichtvermerk im Pass. Was zählt ist der Eintrag in der Datenbank der Immigration. Dito Aufenthaltsbewilligungen. Auf einer Botschaft oder einem Konsulat würden Passfälschungen wohl erkannt - dort arbeiten Leute die wissen wie ein echter Pass aussieht. Man wird also kaum mehr ein Visa in einen gefälschten Pass bekommen.

Mit einem gefälschten Pass kann man vielleicht noch ein Konto auf einer Bank eröffnen. Aber auch Thai Bankbeamte kontrollieren oft die Aufenthaltsbewilligungs-Stempel der Immigration, wenn man sich mit einem Pass ausweist.

Die viel geschmähten elektronisch auslesbaren Fingerabdrücke werden solchen Betrug erschweren, wenn sie dann einmal konsequent angewendet werden.

Die an der Khao Sarn Road verkauften Ausweise sind oft reiner Nepp. Vor ein paar Monaten war da die Geschichte von einem Deutschen, der in Pattaya mit einem gefälschten Thai Führerschein ein Auto fuhr. Die Fälschung war lächerlich. Es wurde ihm eine Kopie von einem Ausweis verkauft, der schon seit über 20 Jahren nicht mehr verwendet wird - statt dem heutigen 'Smartcard' Ausweis.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 12:21
von Werner
thedi hat geschrieben:.....Die an der Khao Sarn Road verkauften Ausweise sind oft reiner Nepp. ....

Mit freundlichen Grüssen Thedi
Ja, so sehe ich das auch. Früher, die grünen Pässe konnte man wohl recht gut fälschen, aber das ist alles Geschichte. Neue Pässe sind sehr fälschungssicher. Der Autor saugt sich da ein wenig was aus den Fingern. Ein neuer Pass geht nur, wenn man sehr genau wie der echte Mensch ausschaut und dieser den nicht als Verlust meldet.

Da macht es eher Sinn sich einen Pass aus einem exotischen Land zu organisieren oder einen aus einem virtuellen Land z. b. NSK. Der Pass ist jedenfalls echt. Kann man hier für 24 Euro bestellen:
http://www.passport.nsk.si/en/the_NSK_passport

Auch die Bahncard mag ja nett und sehr echt ausschauen, aber einer Kontrolle eines Bahnschaffners sicher nicht standhalten, die kontrollieren elektronisch den Chip oder Magnetstreifen und was da drauf steht, sieht der Käufer in der Kao San ja nicht.

Sogar der Presseausweis ist nicht mehr viel wert, naja, bis vielleicht auf einen Zugang zu einem Presseparkplatz einer Messe.

W.

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 17:43
von Suwanawong
Ausweise aus der Kao San für ein paar Euros halten
sicherlich einer Überprüfung nicht stand, aber das die Ausweise
fälschungssicher sind halte ich für eine Legende.
Für eine entsprechende Summe sind bestimmt auch da für
Kopien die jeglicher Prüfung standhalten erhältlich.
Erinnert euch an die ersten Euros die angeblich sicher waren,
und es waren kurz nach der Einführung die ersten falschen auf den Markt.
Bernd

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 18:03
von borussenbuddha
Werner hat geschrieben: Auch die Bahncard mag ja nett und sehr echt ausschauen, aber einer Kontrolle eines Bahnschaffners sicher nicht standhalten, die kontrollieren elektronisch den Chip oder Magnetstreifen und was da drauf steht, sieht der Käufer in der Kao San ja nicht.
Eben nicht, weil die Bahncard noch keinen Magnetstreifen oder elektronischen Chip hat. ;)
Wurded letztens bei Stern TV getestet, der Reporter ist unbehelligt durch sämtliche Kontrollen gekommen.

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 20:35
von MMA
borussenbuddha hat geschrieben: Eben nicht, weil die Bahncard noch keinen Magnetstreifen oder elektronischen Chip hat. ;)
Wurded letztens bei Stern TV getestet, der Reporter ist unbehelligt durch sämtliche Kontrollen gekommen.
Nun Jens, seit meiner ersten Bahncard hat diese einen Magnbetstreifen und auch die aktuelle die ich gerade eben wegen Dir gecheckt habe ;-)

Allerdings wird meistens nur die Bahncard gezeigt und das wars.
Ich glaube einmal hat ein Schaffner sie durch sein mobiles Gerät gezogen...ansonsten ein Blick und Nicken....

Cheers
Markus

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Fr 9. Mai 2014, 22:18
von borussenbuddha
In der Sendung bei RTL war es die Bahncard 100 die in der billigsten Version knapp über 4.000 € kostet. Und die war es auch, welche ich letzte Woche in der Khao San Road im Angebot gesehen habe. Andere BahnCard Versionen sah ich nicht. Hast du die auch?

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 13:43
von Westfale
Ein sehr interessantes Thema … von dem ich erst nicht genau wusste, was ich davon halten sollte. Natürlich wird es einen Markt für gefälschte Papiere geben, aber gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Brauchbarkeit dieser.

Generell schließe ich mich Thedis Auffassung an, dass in einer immer mehr vernetzten Welt mit zunehmender Nutzung biometrischer Sicherheitsmerkmale Fälschungen immer unbrauchbarer werden. Aber wie Beispiele der Praxis zeigen, gibt es immer wieder Fälle wo solche Dinge erfolgreich genutzt werden, wie zuletzt der Malaysia Airlines Flug beweist.

Ein Leben mit geklauter/gekaufter Identität dürfte dauerhaft sicher nur ein Spiel auf Zeit sein, erst recht in DACH und der westlichen Welt. Trotzt diverser Legenden, oft in Hollywood aufgearbeitet, war es schon lange nicht mehr möglich als gesuchter Verbrecher, entflohener Sträfling, Illegaler oder ähnlichem neu durchzustarten und ein normales Leben zu führen. Selbst die Britischen Postzugräuber in den 60igern wurden bereits in dieser Steinzeit relativ schnell identifiziert und aus Übersee nach England zur Gerichtsverhandlung zurückgeholt. Auch für die NSU, die es in erschreckender Form in unseren Tagen über Jahre im Untergrund geschafft hat, ihre Schandtaten durchzuführen, war es von vornherein nur ein Spiel auf Zeit. Mag sein, dass es auch heute noch Länder gibt, in denen es möglich ist mit fremden Pass und Geldkoffer unterzutauchen, aber ohne Geburtsurkunde, eigene Fingerabdrücke in dem Pass, usw. dürfte das in den kommenden Jahren immer schwerer werden, geschweige denn, noch ein auffälliges Leben in Saus und Braus zu führen.

Dennoch besteht bei kurzfristigem Gebrauch sicher ein enormes Verwendungspotential solcher Fälschungen bei entsprechender krimineller Energie. Der jenige, der zu geizig ist, die Bahncard zu bezahlen, ist dabei sicher eher die harmlose Variante. Gefährlich ist z.B. die Möglichkeit ein Bankkonto damit zu eröffnen, oder Gelder z.B. von Western Union abzuholen. Dies ist selbst in D problemlos möglich.
Aber ich will gar nicht weiter darüber nachdenken, was alles möglich wäre, Stichwort ‚Identitätsklau’, speziell für Missbrauch im Internet.
Denke nur, dass es schön blöd ist, seine Dokumente zu verkaufen. Das könnte sehr schnell zu einem Besuch von einem SEK führen, was dann sicher wenig lustig sein wird.

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Di 13. Mai 2014, 14:16
von tom
Kürzlich wurde in der Schweiz in den Medien ein Fall thematisiert, als eine Person sich in verschiedenen Grossstädten nach freien Briefkästen in grösseren Liegenschaften umgesehen hat, diese dann mit einem falschen Namen beschriftete, sich dorthin hat Ware liefern lassen... diese konnte nicht zugestellt werden da der Briefkasten zu klein war, die Post legte einen Abholungsschein rein, die Person fischte diesen aus dem Briefkasten und ging dann mit gefälschter Identitätskarte als Identifikationsnachweis auf die Poststelle und holte die Sendung dort ab. Dies funktionierte anscheinend sehr lange sehr erfolgreich, da die wenigsten Versender über die Einwohnergemeinde noch einen Domizilnachweis der bestellenden Person einholten.

Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich auch, dass in der Schweiz nach wie vor 80% der bestellten und nach Hause gelieferten Waren per Rechnung bezahlt werden können. Da ich solche Dienste kaum beanspruche wusste ich dies gar nicht. Ich dachte mir dass schon längstens fast alles über Kreditkarte oder Banküberweisung im voraus getätigt wird.

Gruss Tom

Re: Ein sehr interessantes Thema wie ich finde....

Verfasst: Mi 14. Mai 2014, 01:40
von thedi
Westfale hat geschrieben:...nur ein Spiel auf Zeit. Mag sein, dass es auch heute noch Länder gibt, in denen es möglich ist mit fremden Pass und Geldkoffer unterzutauchen, aber ohne Geburtsurkunde, eigene Fingerabdrücke in dem Pass, usw. dürfte das in den kommenden Jahren immer schwerer werden, geschweige denn, noch ein auffälliges Leben in Saus und Braus zu führen.
Im Zusammenhang mit der Abschaffung der Visaruns wurde von de Immigration noch neben bei erwähnt, das Fingerabdruckscanner an den Grenzposten eingeführt werden sollen. Zuerst einmal auf den Flughäfen.
http://newsletter.thaivisa.com/l/xcpHkS ... 763RlNXKvw

Mit freundlichen Grüssen

Thedi