Theravada-Buddhismus der 5 Länder
Verfasst: Mi 20. Nov 2013, 05:01
Was genau ist der Buddhismus......
Der Buddhismus ist seit mehr als zweitausend Jahren eine der großen geistigen Bewegungen in den Kulturen Asiens und übt heute weltweit eine ungebrochene Faszination aus.
Was ist der Buddhismus, und was ist die Lehre des Buddha? Die Antwort ist vielfältig und auch nicht erschöpfend, denn in seiner etwa zweieinhalbtausendjährigen Geschichte hat der Buddhismus viele Gesichter gezeigt, so daß die Rede von dem Buddhismus nicht statthaft ist.
Zunächst handelt es sich ja um die Lehre des Stifters Gautama Buddha, des historischen Buddha, von der wir nur durch spätere Überlieferung Kenntnis haben.
Eine indische Reformbewegung
In der summarisch oft als «Hinduismus» bezeichneten indischen Religionswelt traten im 5. Jahrhundert v. Chr. Reformbewegungen auf, von denen eine zum Buddhismus werden sollte. Diese kritisch gegen die priesterliche Orthodoxie gewandten Bewegungen suchten vor allem in der Askese nach der Möglichkeit, dem ewigen Kreislauf der Geburten zu entkommen und fanden dabei breite Resonanz und zahlreiche jüngere Anhänger. Bei der Suche nach einem Ausweg und nach günstigen Voraussetzungen für die nächste Existenz wurden unterschiedliche Formen der Daseinsgestaltung erprobt und gefunden. Dies geschah zum Teil in Vereinzelung, etwa in der Waldeinsamkeit, vor allem aber wohl doch in Gruppen, in denen eine Verbindung von Abkehr und Verzicht mit Anstrengungen zur Erlangung übernatürlicher Kräfte, aber auch der Gewinnung von Reinheit und Bedürfnislosigkeit eingegangen und geübt wurde. Die Entscheidung zur Gewaltlosigkeit und der Einsatz aus Verinnerlichung opferritualistischer Handlungen entstandener Techniken der geistigen Läuterung durch Meditation waren allen diesen Gruppen eigen, die der Welt entsagten, um sich aus der Verstrickung in diese zu lösen und so Befreiung zu erlangen. Solche Selbstbefreiung wurde ein Ziel nicht zuletzt unter Angehörigen vornehmer Schichten, bei denen die Erlösungssuche auch Ausdruck eines Drangs zu Veränderungen gewesen sein dürfte.
Der Buddhismus ist seit mehr als zweitausend Jahren eine der großen geistigen Bewegungen in den Kulturen Asiens und übt heute weltweit eine ungebrochene Faszination aus.
Was ist der Buddhismus, und was ist die Lehre des Buddha? Die Antwort ist vielfältig und auch nicht erschöpfend, denn in seiner etwa zweieinhalbtausendjährigen Geschichte hat der Buddhismus viele Gesichter gezeigt, so daß die Rede von dem Buddhismus nicht statthaft ist.
Zunächst handelt es sich ja um die Lehre des Stifters Gautama Buddha, des historischen Buddha, von der wir nur durch spätere Überlieferung Kenntnis haben.
Eine indische Reformbewegung
In der summarisch oft als «Hinduismus» bezeichneten indischen Religionswelt traten im 5. Jahrhundert v. Chr. Reformbewegungen auf, von denen eine zum Buddhismus werden sollte. Diese kritisch gegen die priesterliche Orthodoxie gewandten Bewegungen suchten vor allem in der Askese nach der Möglichkeit, dem ewigen Kreislauf der Geburten zu entkommen und fanden dabei breite Resonanz und zahlreiche jüngere Anhänger. Bei der Suche nach einem Ausweg und nach günstigen Voraussetzungen für die nächste Existenz wurden unterschiedliche Formen der Daseinsgestaltung erprobt und gefunden. Dies geschah zum Teil in Vereinzelung, etwa in der Waldeinsamkeit, vor allem aber wohl doch in Gruppen, in denen eine Verbindung von Abkehr und Verzicht mit Anstrengungen zur Erlangung übernatürlicher Kräfte, aber auch der Gewinnung von Reinheit und Bedürfnislosigkeit eingegangen und geübt wurde. Die Entscheidung zur Gewaltlosigkeit und der Einsatz aus Verinnerlichung opferritualistischer Handlungen entstandener Techniken der geistigen Läuterung durch Meditation waren allen diesen Gruppen eigen, die der Welt entsagten, um sich aus der Verstrickung in diese zu lösen und so Befreiung zu erlangen. Solche Selbstbefreiung wurde ein Ziel nicht zuletzt unter Angehörigen vornehmer Schichten, bei denen die Erlösungssuche auch Ausdruck eines Drangs zu Veränderungen gewesen sein dürfte.