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Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:19
von Michaleo
Ein Ausflug, den wir unternommen habe, war ein Besuch des Wat Phu Toc, das an einem Huegel aus Sandstein gebaut wurde.
Wir fuhren mit dem Pick - Up von Ban Muang ins Amphoe Pon Charoen und von dort nach Si Wilai.
Auf der Karte habe ich zusätzlich das Bueng Khong Long angezeichnet.
Der Weg ist recht lange, und das Wat ist nicht englisch angeschrieben.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:20
von Michaleo
Das letzte Stück des Weges ist schön und friedlich.
Die Heiligtümer sind über eine vielzahl von Treppen und Lauben entlang den Felsen zu erreichen.
Es gibt sieben Stockwerke zu erklimmen, die Zahl sieben hat ja eine spezielle Bedeutung im Theravada- Buddhismus.
Die Mehrzahl der Treppen sind eher wackelig und sehen nicht gerade vertrauenserweckend aus.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:22
von Michaleo
Der Aufstieg beginnt langsam und harmlos.
Ein Berner wie ich würde sagen, das Guggershörnli sei schwieriger zu erreichen.
Die Treppen ziehen sich aber in die Länge und werden zum Testgelände für die Kondition.
In die länge und plötzlich geht es dann doch recht gäch in die Höhe.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:24
von Michaleo
Im Wat wohnen Phra's, die die Anlage unterhalten, aber man sieht nicht viel von ihnen.
Das Treppenlaufen ist in der Hitze beschwerlich und kann die Gesundheit gefährden.
Allerdings gibt es keine Warnung, keinen Beipackzettel und ein Arzt oder Apotheker gibt es in unmittelbarer Nähe auch nicht.
Also, Herz- und Asthmapatienten, aufgepasst!
Zum Glück kann man sich auch setzen.
Für Leute mit Höhenangst ist das aber auch wieder nicht so das Wahre.
Die Wege sind lauschig

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:25
von Michaleo
...und romantisch.
Ein heisser Tipp für Verliebte!
Wie so oft im Isaan trifft man auf diese spannende, durch Erosion verursachte Felsformationen.
Es handelt sich um eine harte Form von Sandstein, und nicht Granit, wie die Farbe vermuten lässt.
Im zweiten Stock hat es einen grossen Saal, wo es sich gut ausruhen und meditieren lässt.
Für Trinkwasser und Toiletten ist auch gesorgt.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:27
von Michaleo
Vom siebten Stock ruhen unsere Augen auf die Weite und Ferne, hier habe ich allerdings das Dorf, wo wir durchfuhren, herangezoomt.
Auch wenn das Wat und die Natur unglaublich schön ist, war ich beide Male doch wieder froh, feste Erde unter den Füssen zu haben.
Dieser Ort ist absolut sehenswert.
Die Gegend und die Leute sind ursprünglich und echt. Ich kann einen Besuch, vielleicht kombiniert mit einem Sprung ins Wasser vom Bueng Khong Long nach der Kletterpartie, nur bestens empfehlen.
Mönche sieht man wenige, sie wohnen halt noch abgelegener.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:29
von Michaleo
Unter dem Hügel stehen diese Bänke dem erholungsbedürftigen Fremden zur Verfügung - bevor er auch nur einen Schritt auf die Leitern gemacht hat.
Unten steht dieses Gebäude, also ein zeitgenössisches Wat.
Schön, die Schnitzereien an der Türe.
Gibt es allerdings auch anderswo.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 21:38
von Willi Wacker
...dort hin hat mich mein "sogenannter " Schwiegervater....also der Freund meiner Schwiegermutter
im Jahre 1993 einmal geschleppt
Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 22:10
von Michaleo
Botanisch - geologische Studie
und hier geht es lang:
Im dritten Stock dann hat es eine Baracke, wo sich die Heiligtümer ansammeln dürfen und können.
Auch eine Bibliothek steht zur Verfügung.
Das Holzhaus ist an und unter dem Felsen befestigt. Von da aus wird es dann echt heiss.
Ich habe diesen Weg im 2007 begangen, dieses Jahr habe ich aber, in Anbetracht meiner zugenommenen Pfunde, verzichtet.
Ich hoffe aber, ein nächstes Mal, wenn ich wieder geleichtet habe, nochmals darüber zu gehen.

Re: Wat Phu Toc
Verfasst: Mo 14. Okt 2013, 22:11
von Michaleo
Die Aussicht - cool. Den Mekong sieht man aber leider nicht.
Solange es hinauf geht, ist das Herz und die Lunge gefordert.
Geht es hinunter, sind es die Knien, die zu wackeln beginnen. Macht nichts, es geht ja nicht stundenlang.
Ein Blick zurück auf das Seilbähnchen.
