Hallo zusammen
Bei kühlem Regenwetter ging es am Donnerstagmittag nach Kloten auf den Flughafen.
Wie schon geschrieben habe ich alles am Vorabend erledigt und musste nur noch den Koffer abgeben.
Keine grosse Wartezeit und wie es sich herausgestellt hat, habe ich einen Business Platz erhalten.
Hier wurden meine Papiere das Erste Mal angeschaut und kurz kontrolliert.
Da das Gaite noch nicht bekannt war, musste ich mich etwas gedulden.
Die Gepäckdurchleuchtung verlief etwas holprig.
Mein Handgepäck wurde dieses Mal auch noch durch eine Beamtin durchsucht und danach noch einmal durch den Scanner geschickt.
Auch hier keine Beanstandungen der Polizeibeamtin.
Also weiter zur Passkontrolle und danach zum Gate D38 wo schon ca. 20 – 30 Personen warteten.
Da die Fluggesellschaft verantwortlich ist, dass die Papiere vorhanden sind wurde alles zum Zweiten Mal kontrolliert.
Auch hier keinerlei Problem. Ich habe zur Sicherheit von allem mehrere Kopien gemacht.
Der Flug hatte ca. 40 Minuten Verspätung. Die Begrüssung in der Business Klasse war sehr freundlich und aufmerksam. Man konnte es fühlen, dass die Anwesenden Flugbegleiter/innen froh waren wieder arbeiten zu können.
Der Service war sehr gut. Apéro mit Häppchen und Champagner. Der Hauptgang mit Vorspeise und danach Rindssteak mit Beilagen. Es standen vier Hauptgänge zur Auswahl.
Danach Dessert mit Kaffee.
Ein oder zwei Biere, als Dessert,
Abflug war ca. 17.00 Uhr.
Die Business Klasse war zu ca. 40% besetzt. Meine Sitznachbarin war eine 52-jährige Frau aus Wyden, die nach 16-monatigen Heimaturlaub (aus familiären Gründen) wieder zurück nach Koh phangan ging. Seit einiger Zeit lebt Sie auf der Insel. Ihr Business Platz hat sie beim Check-in ohne jegliches Zutun durch Sie erhalten.
Die Swiss versuchte mir vorgängig dreimal ein Upgrade zu verkaufen.




Die Zeit verging wie im Fluge, da wir uns sehr gut über das bereits erlebte in TH Unterhalten konnte. Obwohl reichlich Platz vorhanden war konnte ich nicht wirklich schlafen. Deshalb habe ich mir einen Film angeschaut.
Auf jeden Fall flog die Zeit in etwa derselben Geschwindigkeit wir die Boeing 777 der Swiss. Übrigens der Flug hat mich Fr. 540.00 gekostet.
Landung in BKK um 08.45 Uhr kurz und schmerzlos.
Danach ging es mit dem Gepäck in der einten Hand und mit den Formularen in der anderen Richtung Ausgang. Ich denke auf diesem Flug waren ca. 35 bis 50 Personen. Die economy Klasse war sehr spärlich besetzt.
Die Formulare waren:
Das CEO = Certificate of Entry der thailändischen Botschaft in Bern
Der Covid19 Test nicht älter als 72 Stunden vor Abflug.
Fr. 156.00
Fit to Fly durch den Hausarzt. Fr. 20.00
Krankenversicherung auf Englisch mit 100 000.00 US-Dollar Absicherung speziell für Covid19
Buchungsbestätigung vom Hotel. Baht 40 000.00
T8 Einreiseformular
TM8 Ein- und Ausreise Karte.
Auf dem Weg zur Ersten Kontrolle wurden wir ca. alle 30-50 Meter durch anwesendes Personal weitergeleitet. Bis zur Immi. waren es ca. 400 Meter Wegstrecke.
Bis zum Taxi, das mich ins Hotel gebracht hatte, waren ca. «gefühlte 100 -150 Personen» anwesend. Alle anwesenden Mitarbeiter hatten Masken an, Masken mit einem Plexiglas Schild, Plastik Überwürfe und manche sogar Plastik Hauben und Handschuhe. Also alle sehr gut eingepackt und wie es sich gehört sehr freundlich.
Alle mussten auf Stühlen Platz nehmen die in 4 langen Reihen aufgestellt wurden. Natürlich mit «genügend» Abstand.
Bei der nächsten Vor-Kontrolle (die Dritte) wurden die Papiere wieder durchgesehen und wenn nötig noch kurze Notizen gemacht.
Bei einer weiteren Kontrolle wurden die Daten ein weiters mal durchgesehen und man wurde gefragt, ob es irgendwelche Vorerkrankungen gibt, oder wie es einem im Augenblick geht, ZB: Fieber, Husten, Kopfweh, Geschmacksinn verloren usw.
Fieber wurde auch gemessen, bei mir 36.0. Weiter ging es zum nächsten «OL» Posten, wo wir wieder warten mussten bis eine gewisse Anzahl ca. 15 Personen weitergeschickt wurden.
Eine Body Scan mittels einer Kamera wurde auf dem Weg auch noch gemacht.
Für was auch immer.
Vor der eigentlichen Immigration wurde alle Papiere durch Beamte in Uniform noch einmal geprüft und ca. 5-mal von vorne bis Hinten und von Hinten nach vorne durchgesehen. Ich denke hier wurde das COE mit den Daten in Thailand abgeglichen. Irgendwie hatte meine Immi. Beamtin Probleme damit und hat Verstärkung geholt. Zu zweit Beziehungseise dann zu dritt haben Sie es dann hingekriegt und ich meine Papiere wieder.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden von meinen gefühlten duzenden von Kopien, die ich gemacht hatte, noch keines einbehalten.
Danach ging es zum effektiven Immi. Beamten. Dieses Mal war es eine Frau.
Auch hier wurden alle Formular von Hinten nach vorne usw. durchgesehen. Einreisekarte, Visum, T8 Formular usw.
Hier wurde das TM8 und T8 Formular einbehalten. Alles andere wurde zurückgegeben.
Dies war nun die 6 Kontrolle
Zuerst dachte ich er sei ins Wasser gefallen. Aber nein er wurde in BKK mit Desinfektionsmittel regelrecht getränkt, dass sogar diverses im Koffer nass war und nach dem Mittel gestunken hat.
Beim letzten Punkt musste das Hotel angegeben werden hier wurde darauf hingewiesen, dass man auf die Toilette könnte oder auch Geld wechseln möglich sei.
Nach etwas warten, wurde ich und mein Pass fotografiert.
Der Driver hat das Gepäck verladen. Ich weiss nicht, warum er ein weiters Foto von mir im Taxi gemacht hat.
Nun ging es los nach Patty ins Aster Hotel. Die Fahrt hat 1 Stunde und 20 Minuten gedauert.
Und wie sollte es sein, der Fahrer machte ein weiteres Foto von mir. Ich denke er muss beweisen, dass ich wirklich im Hotel angekommen bin.
Beim Hotel musste ich zuerst die Hände desinfizieren und Handschuhe anziehen.
Damit man keine «Viren» einschleppt wurden den Schuhen eine Plastik Haube verpasst.
Beim Check-in mussten ca. 5 Formulare ausgefüllt und unterschrieben.
ZB:
Pass abgeben und Kontrolle.
Anmeldezettel ausfüllen.
Kontaktdaten in TH angeben mit Adresse und Tel. Nummer des Wohnsitzes nach der Quarantäne.
Diverse gesundheitsfragen beantworten. Grösse, Gewicht, Fieber messen usw. Ich denke alles Daten für das Spital, dass mit dem Hotel und der Immi. zusammenarbeitet.
Danach Line installieren, in TH ist Line so gut und stark verbreiten wie in Europa WhatsApp.
Nach diversen versuchen und auch mithilfe anderer Anwesenden haben dann alle gemeinsam gemerkt, dass man den QR Code nur einlesen kann, wenn man eine Internetverbindung hat.
Dies also auch noch gemacht und die Codes vom Aster Hotel und der Nurse, hier ist es keine Krankenschwester, sondern ein Pfleger des Partnerspitales, heruntergeladen. Die Kommunikation mit dem Hotel und dem Pfleger wird nur über Line stattfinden.
Danach konnte ich in den 6 Stock in Zimmer 1604 fahren. Hier wartet der Gepäck Boy. Kaum im Zimmer sind die ersten Nachrichten eingegangen.
Das Aster ist mitten in Pattaya durch eine kleine Soi zu erreiche.
Mein Zimmer geht leider, oder zum Glück, hinten raus.
Ich denke es ist unterhaltsamer das Geschehen der Soi zu beobachte, als auf einen leeren Pool zu schauen.
Das Zimmer scheint in Ordnung zu sein. Ich habe das Gebuchte erhalten und es verfügt über alles was benötigt wird. Dusche, WC, Badewanne, Kochgelegenheit, Mikrowelle, Kühlschrank, Waschmaschine (darf nicht gebraucht werden) TV, kleiner Balkon, Esstisch, Sofa usw.
Also Landung war 08.45 und im Zimmer war ich kurz vor 12.00 Uhr.
Für mich eine Akzeptable Zeit.
Beim gesamten Einreiseprozedere musste ich kein einziges Mal den Kugelschreiber hervornehmen. Zwei/Drei Unwichtigkeiten wurden noch ergänzt. Es war nur halb so schlimm wie ich befürchtet hatte. Ich denke es hilft sehr viel, wenn die Unterlagen, korrekt und leserlich ausgefüllt sind. Die Organisation der Thai ist in meinen Augen sehr gut.
Mit dem Koffer in der einten und den Papieren in der anderen Hand konnte ich leider keine Fotos machen. Es ging auch sehr schnell.
Was nun kommt ist, das Essen steht, ab 07.00 Uhr Frühstück, ab 11.00 Uhr Mittagessen und ab 17.00 Uhr Abendessen vor der Türe. Natürlich kalt. (Mikrowelle)
Um 08.00 Uhr morgens und um 18.00 Uhr abends muss das Fieber gemessen werden und per Line der Nurse gemeldet werden.
Am dritten Tag wird der Erste Covid Test und am 10 Tag der Zweite gemacht.
Die folgenden Tage werden es zeigen wie so eine 15 Nächte / 16 Tage Quarantäne zu bewältigen ist.




Grüsse und eine schöne Zeit.
Daniel



