Militärgewalt in Burma

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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#61

Beitrag von tom »

Heute gab es in Bangkok wiederum gewalttätige Reaktionen der Polizei/Regierung auf Demonstrierende. Und auch nachfolgender Artikel zeigt auf, dass der Militärputsch in Burma auch auf andere südostasiatische Länder Auswirkungen hat. Wenn man heute in den Sozialen Medien Kommentare in Thailand über dies alles liest, dann kann von einer Deeskalierung keine Rede sein....

https://www.bernerzeitung.ch/mut-und-wu ... 7472756984

Gruss Tom
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GermanGent
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#62

Beitrag von GermanGent »

Hallo,
... ist wohl ein Beleg des Überspringens ...

https://www.n-tv.de/politik/Polizei-in- ... 92599.html

MhG , Acki
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#63

Beitrag von tom »

«Mit wie viel mehr wollen wir das burmesische Militär noch davonkommen lassen?», hatte die Schweizer UNO-Sonderbeauftragte Christine Schraner Burgener in die Runde gefragt, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine schriftliche Kopie ihrer Ausführungen berichtete.
Christine Schraner Burgener, ehemals Schweizerische Botschafterin in Bangkok, nimmt wenigstens kein Blatt vor den Mund. Wie soll dies weitergehen? Warum schauen alle nur zu? Wie kann man - satt wie man ist - dem nur zuschauen und mit den Schultern zucken?

Soeben kam die Nachricht online in den Medien, dass die Militärs in Burma 200 Demonstrierende eingekesselt haben. Und bei einem nach dem anderen werden nun offenbar die Wohnungen durchsucht und die Familien kontrolliert. Unglaublich.

https://www.derbund.ch/die-junta-toetet ... 7483086681

Gruss Tom
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ZH-thai-fun
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#64

Beitrag von ZH-thai-fun »

tom hat geschrieben:
Di 9. Mär 2021, 17:12
Warum schauen alle nur zu? Wie kann man - satt wie man ist - dem nur zuschauen und mit den Schultern zucken?
Weil so Herrscher-Typen wie Prayuth rundum den Erdball am Ruder sind. Gerade im TV "Das Erste unter Brisant" gesehen wie er Reporter und Umstehende mit Desinfektionsmittel besprüht, Bananenschalen nach den "Affen" schmeißt und Fremden Leute den Kopf abschätzig (im Buddhismus unmöglich) streichelt usw.

https://orf.at/stories/3204630/
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#65

Beitrag von tom »

ZH-thai-fun hat geschrieben:
Di 9. Mär 2021, 17:48
Weil...................
Ist wohl mit ein Grund, weshalb ich je älter ich werde, wieder immer mehr die Werte vertrete, für welche ich junger Erwachsener noch auf die Strasse ging... Schade bin ich noch nicht pensioniert, dann hätte ich nämlich kaum noch was zu verlieren...

Gruss Tom
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#66

Beitrag von tom »

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ZH-thai-fun
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#67

Beitrag von ZH-thai-fun »

tom hat geschrieben:
Di 9. Mär 2021, 17:57
Schade bin ich noch nicht pensioniert, dann hätte ich nämlich kaum noch was zu verlieren...
Dann geht es Dir vielleicht wie mir zur Zeit. Man/n mag nicht mehr, psychisch und physisch!

Man findet psychisch nur noch im eigenen Ruhe geben den Frieden. Der Kopf ist voll von Negativen Medien Meldungen. Der Körber ist Muskelfasern und Eingeweide geschädigt. So die hälfte der Menschheit schon immer Naturgegeben Menschenunwürdig Drecksackig unterwegs ist.

Der Körper ist physisch müde vom Nutzlos sein. Dies Nutzlosigkeit schleicht in einem wie ein Erkenntnis Blei-Brei der Machtlosigkeit der Ungerechtigkeit gegenüber, so aber auch mal den Löffel abgeben zu müssen. Wie soll ich alter Mann einem Drecksack, wie früher gelernten und gelenkigen, meine 3Finger in den Solarplexus stechen?

Der Geist wird unwillig, die Gute Seele im Fleisch schwach, oder so ... :D
In meinem Kopf ist "Potpurri" ... :-H
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tom
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#68

Beitrag von tom »

Off Topic
Glaube ich nicht, Max. Mein Vater war mit 72 kurz vor seinem Tod noch ein Revoluzzer, in meiner Familie gibt es etliche, welche auch im hohen Alter noch ziemlich aktiv progressiv unterwegs waren. Ich glaube daran, dass ich ein paar Gene von ihnen in mir habe :)

Gruss Tom
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Michaleo
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#69

Beitrag von Michaleo »

Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Es gibt Philosophen und Friedensforscher, die noch mit 80 oder 90 Klartext sprechen können oder konnten.
Aber aufgrund unserer realistischer Wahrnehmung wissen wir halt, dass wir in in DACH nichts gegen die Unrechtsregimes in den weit entfernten Länder - Birma ist ja nicht das einzigste, Jemen hat die noch grössere Arschkarte gezogen - ausrichten können, es sei denn, wir haben internationale Beziehungen oder Diplomatie oder Medizin studiert und arbeiten für einen NGO.
Freundliche Grüsse :)

Uwe
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Re: Burma... oder wenn der Buddhismus seine Unschuld verliert

#70

Beitrag von Uwe »

tom hat geschrieben:
Di 9. Mär 2021, 17:12
Warum schauen alle nur zu?
Zitate:
Frage: "Was können die USA und andere demokratische Länder tun, um den Demonstrierenden in Myanmar zu helfen?"
Antwort:
"Die Geschicke Myanmars werden in Myanmar entschieden. Das heißt natürlich nicht, dass die Außenwelt untätig bleiben sollte, auch wenn sie auf die Ereignisse vor Ort kaum wesentlichen Einfluss haben wird."
"Allerdings muss Myanmar von niemandem Munition oder Handfeuerwaffen kaufen, denn die stellt das Militär selbst her. Selbst ein Waffenembargo würde es also nicht notwendigerweise von den Unterdrückungsmitteln abschneiden, die es benötigt."

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... obal-de-DE
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es klingt, als ob da in Myanmar fast nichts zu machen wäre, außer fast nur zugucken zu können.
Was in Bezug auf andere Länder mit ganz anderen Maßnahmen geahndet wird, mit vollem Einsatz und Enthusiasmus voller Ideenreichtum, und wo viel härtere Bandagen angelegt werden.
Viele Grüße Uwe
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