Werner hat geschrieben: ↑Mi 31. Mär 2021, 11:57
Wir werden sehen ob das ein drittes Vietnam wird.
Am Krieg läßt sich auch prächtig verdienen. Und ein Jeder -nicht nur, aber gerade der allgemeine amerikanische Bürger weiß das. (Meinung derer: Krieg ist barbarisch und brutal, aber was soll's, sichert unsere Arbeitsplätze, womit sich unsere Familien ernähren. OriginalTon)
Nun, die entstehenden und anfallenden Kosten (Versorgung der Veteranen, Wiederaufbau,..) bleiben beim Steuerzahler hängen.
Auch der erfundene Feind Irak -dem die Freiheit per Krieg versucht worden ist zu verordnen- ist ein ähnliches Beispiel wie Vietnam→betitelt als "Die größte Schlacht", wohl eher >Das größte Abschlachten<.
Die USA haben es immer verstanden, wie Kriege
zu rechtfertigen sind: ganz nach Heinrich von Kleist:
"Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr"
Die Steuerlast die der US-Bürger zu schultern hat, beläuft sich auf 2038000000000 $ für 5 Jahre Irakkrieg (da der Krieg länger dauerte, ist von über 3...die Rede. Die Kosten der anderen Länder der Welt -und gerade für das Land Irak selbst- sind hier noch nicht berücksichtigt: aus:
"Die wahren Kosten des Krieges"/Josehp Stiglitz u. Linda Bilmes).
Auch am aktuellen Beispiel Syrien ist zu sehen wie der Hase läuft: Die USA mischten sich ein und mischten mit, und die hinterlassenen Zustände und Umstände sind egal und vergessen, immerhin kann für den Wiederaufbau, die wirtschaftliche-, humane- und soziale Hilfe die Weltgemeinschaft der Steuerzahler herhalten.
Somit ist das Gedankenspiel hier in Burma für "Recht und Ordnung" zu sorgen -Demokratie und Freiheit umzusetzen-, recht leicht zu kalkulieren, zumindestens wenn es um Kosten (Lasten und Verdienst) geht. Human- und Moralbedenken gibt es ja nicht.
Aber wie im Vietnamkrieg auch, ist dort ein Interessensvertreter, mit dem es nicht mehr so leicht auf die Schulter genommen werden kann, so wie zu Zeiten des Vietnamkrieges es noch war: China; ohne Kampftruppe mit 170.000 Mann, USA; Kampftruppe 540.000 Mann, denn die Entwicklung von China ist wirtschaftlich wie militärisch nicht stehengeblieben.
Aber das sich Messen der USA an den Systemgegner Nummer eins -China gemeint-, ist bestimmt eine verlockenende Aufgabe, und das Kräftemessen juckt einigen heute umsomehr unter den Nägeln, um zu zeigen, wer hier die wahre Nr.1 ist. Denn >America first< soll und muss bleiben.
Und: In Burma hat China schon einen größeren Fuß als die USA in der Tür: Darum: Möglich ist alles.
Viele Grüße Uwe